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Amazon-Mitarbeiter starten dreitägigen Streik im Weihnachtsgeschäft

Amazon-Mitarbeiter starten dreitägigen Streik im Weihnachtsgeschäft

Mitarbeiter des Versandhändlers Amazon haben am Standort Leipzig ihre Arbeit niedergelegt. Mit dem Beginn der Frühschicht am Montagmorgen um 5.30 Uhr versammelten sie sich vor dem Werkstor, wie Verdi-Sprecher Thomas Schneider in Leipzig sagte.

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Streikende stehen vor der Betriebsstätte des Online-Händlers Amazon in Leipzig.

Quelle: Peter Endig

„Amazon bewegt sich nicht und muss deshalb bewegt werden.“ Mit einem dreitägigen Streik im Weihnachtsgeschäft wolle man den Versandhändler da treffen, wo es wehtue.

Bilder des Amazon-Streiks im Juni:

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Beschäftigte von Amazon haben am Wochenende in Leipzig die Arbeit niedergelegt.

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Neben Leipzig rief Verdi auch an den Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Graben (Bayern), Rheinberg und Werne (beide NRW) zum Ausstand auf. Die Gewerkschaft versucht seit mehr als einem Jahr, den Versandhändler zu Tarifgesprächen zu Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon sieht sich jedoch als Logistiker und lehnt das ab.

Deswegen kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Streiks. Das Unternehmen beschäftigt in bundesweit neun Warenlagern knapp 10 000 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch einige Tausend Aushilfen, die für das Weihnachtsgeschäft angestellt wurden. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger betonte, die Streiks richteten sich nicht gegen die Kunden, sondern gegen Amazon als Arbeitgeber. „Lieferverzögerungen können wegen der Streiks nicht ausgeschlossen werden.“ Bestellungen sollten nicht allzu kurzfristig aufgegeben werden.

Unternehmenssprecherin Anette Nachbar versicherte den Kunden am Morgen dagegen, sie könnten sich trotz des Ausstands auf ein pünktliche Auslieferung bestellter Artikel verlassen: „Die Päckchen kommen pünktlich an.“ Am heutigen Montag sei der Spitzenbestelltag des Unternehmens. Dass Amazon trotz der Beeinträchtigungen pünktlich liefert, begründet das Unternehmen mit seinem europaweiten Netzwerk mit 28 Logistikzentren in sieben Ländern. Robert Gottfried Marhan, der Standortleiter des größten Versandzentrums in Bad Hersfeld, erklärte jüngst: „Streiks sind ein Szenario, auf das wir vorbereitet sind.“

dpa

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