Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Allianz erwartet steigende Nachfrage nach Terror-Absicherung

Versicherungen Allianz erwartet steigende Nachfrage nach Terror-Absicherung

Der Terror von Paris ist nicht nur für Politik und Sicherheitsbehörden ein Alarmsignal. Auch Unternehmen dürften sich jetzt überlegen, wie sie ihre Werte stärker absichern, erwartet die Allianz.

Voriger Artikel
VW: Verbraucherzentralen pochen auf volle Kostenübernahme
Nächster Artikel
Boom am Arbeitsmarkt geht weiter

Eine steigende Nachfrage nach Terrorversicherungen sei erfahrungsgemäß nach außerordentlichen Ereignissen wie den Attentaten von Paris zu beobachten, sagt die Allianz.

Quelle: Andreas Gebert

München. Nach den tödlichen Terror-Attacken von Paris stellt sich der Versicherer Allianz auf einen lediglich begrenzten finanziellen Schaden für das Unternehmen ein.

Ähnlich wie in Deutschland über den Spezialversicherer Extremus seien Terrorschäden in Frankreich bei Gareat rückversichert, erklärte das Unternehmen am Dienstag in München. Zugleich rechnet die Allianz mit einer steigenden Nachfrage nach Terrorversicherungen. Dies sei erfahrungsgemäß nach außerordentlichen Ereignissen wie den Attentaten von Paris zu beobachten.

Bereits seit dem Arabischen Frühling gebe es eine kontinuierlich wachsendes Interesse an solchen Versicherungen. Diese würden - abgesehen von Deutschland und Frankreich - seit Mai dieses Jahres für andere Länder vom Allianz-Industrieversicherer AGCS über eine eigenständige Police angeboten. 

Bei den Unternehmen habe die Wahrnehmung von Terrorrisiken und politischer Gewalt zugenommen, erklärte die Allianz. "Gerade internationale Unternehmen, die in politisch instabilen Ländern aktiv sind, sehen ihre Vermögenswerte, aber auch ihre Mitarbeiter bedroht." 

Der Spezialversicherer Extremus zur Absicherung von Terrorschäden in Deutschland war nach den Attacken vom 11. September 2001 in New York von deutschen Versicherern gegründet worden.

An dem Unternehmen ist auch die Allianz beteiligt. Vom kommenden Jahr an haftet es im Schadenfall mit bis zu 2,5 Milliarden Euro, würde das nicht reichen, spränge der Bund zusätzlich mit bis zu 7,5 Milliarden Euro ein. Grundsätzlich würden Terrorrisiken seit den Anschlägen in New York 2001 immer in die Risikoanalysen einbezogen, hieß es in der Branche.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 17,92 +3,37%
BAYER 93,10 +2,99%
THYSSENKRUPP 24,07 +2,11%
RWE ST 11,19 -4,51%
E.ON 6,35 -2,02%
MÜNCH. RÜCK 175,60 -1,04%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr