Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Aktienmärkte in China fallen auf tiefsten Stand seit Ende 2014

Börsen Aktienmärkte in China fallen auf tiefsten Stand seit Ende 2014

Die Talfahrt der chinesischen Börsen geht unvermindert weiter. Neue Unsicherheiten über die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und die staatlichen Eingriffe Pekings lassen Investoren zurückschrecken.

Voriger Artikel
Starke Medizintechnik hält Philips in der Spur
Nächster Artikel
Richter wollen im Deutsche-Bank-Prozess zum Abschluss kommen

Die Zitterpartie an den Aktienmärkten in China geht weiter. Foto: Rolex Dela Pena

Shanghai/Tokio. Die chinesischen Aktienmärkte sind am Dienstag auf den tiefsten Stand seit 13 Monaten abgerutscht.

Sorgen über das langsamere Wachstum, die Schwäche der Währung Yuan und Abflüsse von Kapital beunruhigten die Investoren. Auch in Tokio schloss die Börse mit deutlichen Verlusten.

Belastet durch das erneute Nachgeben der Ölpreise sowie durch negative Vorgaben der Aktienmärkte in Europa und den USA sackte der Nikkei-Index für 225 führende japanische Werte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 17 000 Punkten.

In China rechnen Analysten mit einem weiteren Rückgang der Kurse. Der Shanghai Composite Index verlor am Dienstag 6,4 Prozent und lag erstmals seit Dezember 2014 sogar unter 2800 Punkten.

So mancher Experte erwartet, dass es bis unter 2500 Zähler gehen wird. Der Shenzhen Component Index sackte um knapp sieben Prozent ab; der ChiNext für Technologiewerte, der dem amerikanischen Nasdaq ähnelt, verlor über sieben Prozent.

Die chinesischen Märkte kamen besonders in der letzten Stunde des Handels unter Druck. Investoren scheinen verunsichert darüber zu sein, ob die Regierung von ihren bisherigen massiven Eingriffen zur Stabilisierung der Kurse Abstand nehmen wird.

Der Kursrückgang spiegele aber nicht nur die Sorge um die Politik der Wertpapieraufsicht wider, sondern auch den rückläufigen Trend der Wirtschaft insgesamt, sagte Chen Donglin, Wirtschaftsexperte der chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften. "Die Zinserhöhung der USA hat den Druck auf die Weltwirtschaft erhöht, die Industrieproduktion geht zurück, und das beeinträchtigt den chinesischen Markt", meinte er.

Als Zeichen für die schwächere Wirtschaft, die im vergangenen Jahr mit 6,9 Prozent so langsam wie seit 25 Jahren nicht mehr gewachsen war, ging das Frachtvolumen der Eisenbahnen in China um 11,9 Prozent zurück. Diese Kennziffer sowie der Energieverbrauch gelten als wichtige Indikatoren, weil die offiziellen Wachstumszahlen von unteren Behörden gern beschönigt werden. So gehen einige Experten nur noch von vier bis sechs Prozent Wachstum in China aus.

Die Unsicherheiten in China haben neben den niedrigen Ölpreisen seit Wochen die Börsen weltweit in Atem gehalten. An der Börse in Tokio notierte der Nikkei am Dienstag einen Verlust von 402,01 Punkten oder 2,35 Prozent bei 16 708,90 Zählern. Der breit gefasste Topix büßte ebenfalls stark um 32,40 Punkte oder 2,33 Prozent auf den Schlussstand von 1360,23 Zählern ein.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr