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25 von 519 gekündigten Schlecker-Verkäuferinnen in Sachsen haben neuen Job

25 von 519 gekündigten Schlecker-Verkäuferinnen in Sachsen haben neuen Job

Bislang ist in Sachsen lediglich jede 20. gekündigte Schlecker-Verkäuferin in einem anderen Job untergekommen. Von den 519 Beschäftigten, die sich im Freistaat arbeitslos meldeten, fanden bislang nur 25 eine neue Stelle, wie aus einer am Donnerstag bekannt gewordenen Statistik der Regionaldirektion der Bundesarbeitsagentur hervorgeht.

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Bislang ist in Sachsen lediglich jede 20. gekündigte Schlecker-Verkäuferin in einem anderen Job untergekommen.

Quelle: dpa

Gerade einmal sieben davon seien vermittelt worden. Den Angaben zufolge wurden für März zwar 873 offene Verkäuferstellen gemeldet, dieser Zahl standen jedoch zugleich mehr als 22.000 Arbeitslose im Bereich Verkaufsberufe gegenüber.

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann sieht damit die Behauptung widerlegt, dass es genügend freie Stellen im Verkaufsbereich gebe, damit die ehemaligen Schlecker-Frauen wieder schnell in Arbeit kämen. „Es war ein großer Fehler und unverantwortlich von der Politik, die geplante Transfergesellschaft platzen zu lassen.“

Eine von allen Bundesländern getragene Bürgschaftslösung zur Absicherung eines KfW-Kredits für 11.000 Schlecker-Beschäftigte war Ende März am Widerstand FDP-geführter Wirtschaftsministerien gescheitert. Dazu gehörte auch das Ressort von Sven Morlok. Er gab sich vor dreieinhalb Wochen im Landtag davon überzeugt, dass mehr als 80 Prozent der gekündigten Schlecker-Mitarbeiterinnen in Sachsen binnen eines halben Jahres wieder in eine neue Arbeit vermittelt werden. Die Betroffenen brauchten neue Jobs und keine Transfergesellschaften.

Dagegen fühlt sich Zimmermann durch die jüngsten Zahlen der Arbeitsagentur in ihrer Kritik an Morloks Haltung bestätigt. „Die Behauptung des sächsischen Wirtschaftsministeriums, dass eine bessere Qualifizierung und Vermittlung im Rahmen der „normalen“ Betreuung durch die Bundesagentur für Arbeit möglich wäre, ist sachlich überhaupt nicht nachvollziehbar“, erklärte die Arbeitsmarktexpertin, die zugleich Chefin des DGB Südwestsachsen ist.

dpa

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