Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Sturmtief „Heini“ bleibt eher harmlos - kaum Schäden

Wetter Sturmtief „Heini“ bleibt eher harmlos - kaum Schäden

Sturmtief „Heini“ hat nur geringe Schäden verursacht. Menschen kamen nicht zu Schaden. In der kommenden Nacht naht aber schon „Iwan“ mit Sturm- und Orkanböen.

Schnell ziehen die Wolken von Sturmtief „Heini“ am Himmel.

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Berlin. Sturmtief „Heini“ hat in der Nacht zum Mittwoch in Sachsen zwar Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und ein Dixi-Klo umgeweht sowie Dächer und Autos beschädigt. Menschen kamen aber nicht zu Schaden und die Verwüstungen blieben überschaubar.

In Bergen im Vogtland kippte eine Tanne auf die Straße und beschäftigte die Feuerwehr. Auf der Straße zwischen Auerbach und Muldenhammer fiel ebenfalls ein Baum auf die Straße und in Werdau einer auf eine Telefonleitung, die aber standhielt. In Zwickau wurde ein Auto beschädigt, als der Sturm etwa 16 Quadratmeter Dachpappe eines Flachdachs auf die Straße fegte. Auch Bauzäune, Verkehrszeichen und ein Dixi-Klo wurden umgeworfen. In Limbach-Oberfrohna wurden zwei Autos durch umgekippte Bauzäune beschädigt. In Pulsnitz in der Oberlausitz kippte ein Weihnachtbaum um. Sieben Bäume seien in Ostsachsen entwurzelt worden: „Nichts Dramatisches“, bilanzierte ein Polizeisprecher.

Sturmtief „Heini“ ist weniger zerstörerisch ausgefallen als erwartet. Ein Großzelt in Dresden, in dem rund 240 Flüchtlinge untergebracht sind, war wegen des Sturms bereits vorsorglich geräumt worden. Das nächste Sturmtief „Iwan“ zieht allerdings mit Sturm- und Orkanböen laut Deutschem Wetterdienst in Leipzig schon in der kommenden Nacht über Sachsen hinweg. Hoch „Viva“ über Spanien lenke derzeit die Tiefs über Mitteleuropa.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschlandwetter
Wetterlexikon