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Mainzer FDP-Politiker erhält Morddrohungen - LKA ermittelt

Extremismus Mainzer FDP-Politiker erhält Morddrohungen - LKA ermittelt

Mainz. Der Mainzer FDP-Politiker Tobias Huch hat zahlreiche Morddrohungen im Internet erhalten, weil er sich gegen Flüchtlingshetze wendet. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ermittelt. Das LKA und das Polizeipräsidium beobachteten die Veröffentlichungen sehr genau.

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Quelle: sl

Mainz. Der Mainzer FDP-Politiker Tobias Huch hat zahlreiche Morddrohungen im Internet erhalten, weil er sich gegen Flüchtlingshetze wendet. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ermittelt. Das LKA und das Polizeipräsidium beobachteten die Veröffentlichungen sehr genau und führten Schutzmaßnahmen durch, sagte eine LKA-Sprecherin am Montag in Mainz. Die „Bild“-Zeitung hatte über die Mails und die Ermittlungen berichtet. Das LKA ging nicht näher auf den Schutz ein, wies aber darauf hin, dass der FDP-Politiker 2014 über Sicherheitstechnik beraten worden sei. Huch wendet sich im Netz gegen extreme Islamisten und Rechtsradikale. Das Vorstandsmitglied der Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz erklärte in der Onlineplattform Facebook, er habe Hunderte Morddrohungen erhalten, vor allem von Mitgliedern der rechtsgerichteten türkischen Vereinigung „Graue Wölfe“. „Das ist die Folge, wenn man klare Kante zeigt und in Kurdistan hilft“, schrieb er dort. „Aber das schreckt mich nicht ab! Das motiviert mich!“ Huch dringt auf ein Verbot der „Grauen Wölfe“. Mit einem Video über die Situation in Krisengebieten und gegen Flüchtlings-Hetze bei Facebook hatte er bereits für Aufmerksamkeit im Internet gesorgt: Über 6,5 Millionen Mal wurde dieses Video aufgerufen.

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