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Verteidigungsminister beginnt in Frankenberg Sommerreise zu Bundeswehrstandorten

Verteidigungsminister beginnt in Frankenberg Sommerreise zu Bundeswehrstandorten

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Einsatzbereitschaft der Bundeswehrsoldaten im Ausland gelobt. „Wir haben gut vorbereitete und vor allen Dingen hochmotivierte Soldaten“, sagte er am Mittwoch beim Besuch der Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg.

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Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU/M.) besichtigte am 04.07.2012 Einsatztechnik der Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg.

Quelle: dpa

Diesen Eindruck habe er bei zahlreichen Besuchen gewonnen, dies werde auch international anerkannt. Die Aussicht auf Auslandseinsätze wirke sich keineswegs abschreckend auf die Nachwuchswerbung für die Bundeswehr aus. „Die Begegnung mit anderen Kulturen, der Einsatz für Frieden und Freiheit in der Welt als Teil der internationalen Verantwortung Deutschlands - das ist für junge Menschen ein Argument dafür, zur Bundeswehr zu gehen“, sagte de Maizière.

Sein Besuch der „Wettiner Kaserne“ in Frankenberg war der Auftakt seiner Sommerreise, die ihn bis Ende August zu mehr als 20 Bundeswehrstandorten quer durch Deutschland führen wird. Erst in der Nacht zuvor war er von seiner Überraschungsvisite in Afghanistan zurückgekehrt, von Berlin flog er am Vormittag per Hubschrauber nach Frankenberg. Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 mit dem Beinamen „Freistaat Sachsen“ hatte de Maizière bereits am Dienstag am Hindukusch getroffen. Ihre Grüße aus Afghanistan habe er dabei gehabt, „normalerweise grüße ich die Soldaten im Einsatz aus der Heimat - diesmal war es umgekehrt“, sagte der Minister.

Der Panzergrenadierbrigade 37 gehören insgesamt 6500 Soldaten an. Vier- bis sechsmonatige Einsätze am Hindukusch oder auf dem Balkan stehen bis zum Frühjahr 2013 für knapp 2000 Brigade-Mitglieder an. Momentan sind nach Bundeswehrangaben bereits etwa 400 im Ausland stationiert. In Gesprächen hätten ihm die Soldaten in Frankenberg versichert, dass sie sich auf den Einsatz gut vorbereitet fühlten, sagte de Maizière. „Wie gut es ist, weiß man dann letztlich erst, wenn man im Einsatz ist“, fügte er hinzu. „Ich hoffe natürlich, dass alle Soldatinnen und Soldaten heile und gesund zurückkommen.“

Die Panzergrenadierbrigade 37 hatte am Hindukusch bisher vier Tote zu beklagen: Drei davon fielen im Juni 2009 im Kampf, einer kam im März 2009 bei einem Unfall ums Leben. Ihrer gedachte de Maizière gemeinsam mit Brigadegeneral Gerd Kropf. Seine Brigade ist an sechs Standorten zu Hause: In Thüringen sind das Bad Salzungen, Gotha, Bad Frankenhausen und Gera, in Sachsen Marienberg und Frankenberg.

Vom Standort Frankenberg sei er „sehr angetan“, sagte der Minister, der von einer „exzellenten Zusammenarbeit“ zwischen Stadt und Bundeswehr sprach. Auch die Freizeitangebote für die Soldaten seien vorbildlich. In der „Wettiner Kaserne“ wird Kommandeur Kropf auch nach der anstehenden Strukturreform der Bundeswehr seinen Sitz behalten. Dort hatte der Verteidigungsminister bereits vor zwei Jahren seine Sommerreise begonnen - damals hieß er allerdings noch Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)

dpa

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