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Verletzte bei AfD-Kundgebung - Polizei setzt Pfefferspray ein

Migration Verletzte bei AfD-Kundgebung - Polizei setzt Pfefferspray ein

Hunderte Polizisten sind in Jena im Einsatz, um AfD-Anhänger und -Gegner zu trennen. Doch vereinzelt gibt es Auseinandersetzungen und Verletzte.

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Am Rande einer AfD-Kundgebung in Jena gab es Verletzte. Polizisten wurden angegriffen und setzten Tränengas ein.

Quelle: Sebastian Willnow/Symbolbild/Archiv

Jena (dpa) – Am Rande einer Kundgebung der AfD im thüringischen Jena sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Anhänger der rechtskonservativen Partei vor Beginn der Veranstaltung angegriffen.

Zwei von ihnen seien mit Verletzungen im Gesicht in ein Krankenhaus gekommen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Ein Polizist wurde leicht von einer Person verletzt, die zu der AfD-Veranstaltung gelangen wollte. Welchem politischen Lager sie angehörte, war zunächst unklar. Zudem nahm die Polizei einen Gegendemonstranten nach einer Rangelei mit einem Sympathisanten der Alternative für Deutschland (AfD) fest.

Nach Angaben der Polizeisprecherin demonstrierten rund 2500 Menschen gegen die AfD-Kundgebung. Dem Aufruf der Partei seien etwa 550 Anhänger gefolgt. Mehrere hundert Polizisten waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.

Die Beamten setzten der Sprecherin zufolge Pfefferspray ein, als Teilnehmer der Gegenproteste Absperrungen durchbrechen wollten. Bei einem Polizeifahrzeug wurde die Frontscheibe eingeworfen. Außerdem wurde den Angaben zufolge Anzeige gegen einen AfD-Anhänger erstattet, weil er verfassungsfeindliche Symbole gezeigt haben soll.

Etwa 150 Gegendemonstranten gelang es trotz massiver Polizeiabsperrungen, zum Veranstaltungsort der AfD vorzudringen. Die Einsatzkräfte verhinderten aber ein Aufeinandertreffen beider Seiten Die Demonstranten hielten den AfD-Anhängern rote Karten entgegen.

dpa

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