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Schäuble in Dresden: Europa muss Außengrenzen unter Kontrolle bringen

Schäuble in Dresden: Europa muss Außengrenzen unter Kontrolle bringen

Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Stärkung der europäischen Außengrenzen gefordert. Wenn Europa ohne Grenzen weiter funktionieren solle, müsse es seine Außengrenzen unter Kontrolle bringen, sagte er am Freitag.

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Quelle: Archiv

Dresden. Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Stärkung der europäischen Außengrenzen gefordert. Wenn Europa ohne Grenzen weiter funktionieren solle, müsse es seine Außengrenzen unter Kontrolle bringen, sagte er am Freitag bei der Bundesversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Dresden. Die Flüchtlingsbewegung sei auch eine Folge der Globalisierung, von der Deutschland wirtschaftlich profitiere.  Es gebe unendlich viele Menschen in der Welt, „denen es unendlich viel schlechter geht als uns“, sagte Schäuble.

Er könne persönlich jeden verstehen, der versuche, sein Leben zu verbessern. Wie sich die Flüchtlingsströme weiter entwickelten, sei schwer einzuschätzen. „Ich habe da meine Sorgen.“ Mit direktem Bezug auf den Flüchtlingskoordinator der Regierung, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), warnte Schäuble vor einer Aufweichung der Ressortabgrenzung. Diese schütze den Regierungschef, also die Kanzlerin. Wer diese Abgrenzung schwäche, „gefährdet den Regierungschef“, sagte Schäuble.

dpa

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