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Sachsens Regierungs-Vize: Pegida-Sympathien bei der Polizei

Demonstrationen Sachsens Regierungs-Vize: Pegida-Sympathien bei der Polizei

Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) hat angesichts der fremdenfeindlichen Vorfälle in seinem Land schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben.

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Nach den Vorfällen in Clausnitz wurde die Polizei dafür kritisiert, dass sie den bedrohten Flüchtlingen eine Mitschuld an der Eskalation gegeben hätte.

Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv

Dresden/Hamburg. Er frage sich, "ob die Sympathien für Pegida und die AfD innerhalb der sächsischen Polizei größer sind als im Bevölkerungsdurchschnitt", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Bei den Sicherheitsbehörden seines Landes gebe es "großen Nachholbedarf bei der interkulturellen Kompetenz - und bei der Führungskultur".

Dulig nahm auch Bezug auf die Ankündigung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), wieder mehr Polizisten einstellen zu wollen. "Wir haben nicht nur ein quantitatives Problem bei der Polizei, sondern auch ein qualitatives." Er frage sich ernsthaft, ob die Lageeinschätzung von Polizeiführung und Verfassungsschutz immer angemessen sei, sagte Dulig weiter.

dpa

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Sachsens SPD-Chef und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig hatte Teile der Polizei zuletzt in eine rechte Ecke gestellt und auch von mangelnder „interkultureller Kompetenz“ gesprochen – jetzt stellte sich Dulig der Diskussion mit 30 Beamten.

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