Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Sachsen zieht immer mehr Einwanderer an - 22.800 zog es 2012 in den Freistaat

Sachsen zieht immer mehr Einwanderer an - 22.800 zog es 2012 in den Freistaat

Die Wirtschaftskrise in Südeuropa und die EU-Osterweiterung haben Deutschland die stärkste Zuwanderung seit 1995 gebracht. Rund 22.800 Ausländer zogen im vergangenen Jahr allein in Sachsen zu - das waren 16,1 Prozent mehr als 2011, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Voriger Artikel
Erste Wahllokale schließen bei US-Wahlen - Umfragen sehen leichte Vorteile für Obama
Nächster Artikel
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück veröffentlicht Stasiakte – Kritik und Lob für die DDR

Deutsche Grenze (Symbolbild)

Quelle: dpa

Bundesweit strömten 2012 etwa 1,08 Millionen Menschen - Deutsche und Ausländer - in die Bundesrepublik und damit so viele wie zuletzt vor 17 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Plus etwa 13 Prozent.

Etwa 966 000 Zuwanderer bundesweit waren den vorläufigen Ergebnissen zufolge Ausländer (plus 15 Prozent). Die Zahl der Zuzüge von Spätaussiedlern und deutschen Rückkehrern aus dem Ausland blieb mit rund 115 000 nahezu konstant.

Die meisten Menschen kamen aus Polen (176 000). An zweiter Stelle der Herkunftsländer stand Rumänien (116 000), an dritter Bulgarien (59 000). Besonders starke Zuwächse gab es aus den südeuropäischen EU-Krisenstaaten wie Spanien (plus 45 Prozent), Griechenland und Portugal (je plus 43), aber auch Italien (plus 40).

Die Zahlen sagen nichts darüber aus, wie lange die Zuwanderer bleiben. So kehrten im vergangenen Jahr auch rund 712 000 Menschen Deutschland den Rücken, das waren 5 Prozent mehr als im Vorjahr.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr