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Polizei fordert private Helfer

Flüchtlingskrise Polizei fordert private Helfer

Die Polizei fordert zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms 1000 zusätzliche private Helfer. „Um Flüchtlinge zu registrieren, zu kontrollieren oder zu transportieren braucht die Bundespolizei nicht zwingend Polizeibeamte“, erklärte Rainer Wendt, Bundeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft.

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Quelle: dpa

Berlin. Die Polizei fordert zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms 1000 zusätzliche private Helfer. „Um Flüchtlinge zu registrieren, zu kontrollieren oder zu transportieren braucht die Bundespolizei nicht zwingend Polizeibeamte“, erklärte Rainer Wendt, Bundeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dem 30 Tageszeitungen angehören. Wendt sagte, vor allem im Grenzbereich zu Österreich habe die Polizei längst die eigene Belastungsgrenze überschritten. Bis die von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zugesagten zusätzlichen 3000 Bundespolizisten eingestellt seien, vergehe zu viel Zeit. Es liege jetzt an de Maizière, schnell weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Wendt betonte, die privaten, sogenannten Bundespolizeilichen Unterstützungskräfte (BUK) könnten relativ schnell rekrutiert werden und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Er halte es für unproblematisch, in den genannten Bereichen hoheitliche Aufgaben zu übertragen.

Jörg Köpke

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