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Fahimi nennt Pegida-Gründer Bachmann „wahnsinnigen Faschisten“

Nach Maas-Goebbels-Vergleich Fahimi nennt Pegida-Gründer Bachmann „wahnsinnigen Faschisten“

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ist entsetzt über die jüngsten Aussagen von Pegida-Gründer Lutz Bachmann, der  Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit Nazi-Chefpropagandist Joseph Goebbels verglichen hat.

Lutz Bachmann

Quelle: dpa

Berlin. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ist entsetzt über die jüngsten Aussagen von Pegida-Gründer Lutz Bachmann, der  Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit Nazi-Chefpropagandist Joseph Goebbels verglichen hat. „Ein wahnsinniger Faschist vergleicht einen durch und durch anständigen Menschen wie Heiko Maas mit dem Chefideologen des „Dritten Reiches““, sagte Fahimi dem Nachrichtenportal „Spiegel Online“ am Dienstag. „Das ist perfide und ekelhafte Rattenfängerei, wie sie schlimmer nicht mehr werden kann.“ Ganz offensichtlich handele es sich um eine „weitere beabsichtigte Entgleisung von Pegida - kein Ausrutscher, kein Versehen“.

Pegida-Chef Bachmann hatte Maas bei einer Kundgebung seines fremdenfeindlichen Bündnisses in Dresden am Montagabend in die Nähe des NS-Reichspropagandaleiters Joseph Goebbels gerückt. Er bezeichnete den SPD-Politiker vor bis zu 8.000 Anhängern als den „schlimmsten geistigen Brandstifter“ seit Goebbels und Karl-Eduard von Schnitzler. Letzterer hatte als Chefkommentator des DDR-Fernsehens mit der Sendung „Der schwarze Kanal“ jahrzehntelang gegen Regierung und Medien in Westdeutschland agitiert. Die SPD forderte umgehend Ermittlungen gegen Bachmann.

Pegida und der Protest dagegen am 2. November 2015 in Dresden

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dpa

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Erneut sind am Montagabend (02.11.2015) in Dresden Tausende mit dem fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis auf die Straße gegangen.

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