Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Bundespolizei kontrolliert verstärkt an Grenze zu Frankreich

Terrorismus Bundespolizei kontrolliert verstärkt an Grenze zu Frankreich

Nach dem Anschlag in Nizza mit mindestens 84 Toten kontrolliert die Bundespolizei verstärkt an den Grenzen zu Frankreich. Betroffen sind Grenzübergänge an Autobahnen und anderen Straßen sowie an Flughäfen.

Voriger Artikel
Dreyer übersteht Misstrauensantrag wegen Flughafen Hahn
Nächster Artikel
Nahles will Ostrente anheben

Beamte der Bundespolizei kontrollieren Fahrzeuge am Grenzübergang Lichtenbusch bei Aachen.

Quelle: Marius Becker/Symbolbild

Potsdam/Nizza. Zudem wird auch in Zügen strenger kontrolliert, wie die Bundespolizei in Potsdam mitteilte. Weitere Details könnten aus einsatztaktischen Gründen nicht genannt werden.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums handelt es sich um sogenannte Schleierfahndung. Dies habe es auch bei früheren Anschlägen in Nachbarstaaten gegeben.

Mit der Schleierfahndung wird in grenznahen Gebieten nach Terroristen, Drogenschmugglern, Menschenschleppern und anderen Kriminellen gesucht. Polizisten dürfen dort "verdachts- und ereignisunabhängige Personenkontrollen" vornehmen und dazu "jede Person kurzzeitig anhalten" und überprüfen.

Ein Ministeriumssprecher sagte: "Ein Grund ist, dass man natürlich schauen muss: Haben die mutmaßlichen Täter mit anderen Personen zusammengearbeitet, die jetzt möglicherweise fliehen und die Grenze überqueren wollen, um dem Zugriff der französischen Justiz zu entkommen?" Bislang sei aber noch nicht bekannt, ob es überhaupt Mittäter oder Hintermänner gebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr