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Wittenberger Fußballer wollen gegen Vatikan-Elf antreten

Wittenberger Fußballer wollen gegen Vatikan-Elf antreten

Wenn Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) heute in Rom hohe kirchliche Würdenträger über das Reformationsjubiläum 2017 informiert, wird auch von dem geplanten Fußballspiel zwischen einer Auswahl des Vatikans und evangelischen Kickern aus seiner Heimatstadt Wittenberg die Rede sein.

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Werner Roß bandelt fußballerisch mit dem Vatikan an.

Quelle: Bernd Mandel

Wittenberg. "Die Delegation aus Sachsen-Anhalt hat eine Audienz bei Papst Franziskus erhalten. Und da das sportliche Interesse auf beiden Seiten groß ist, könnte auch bei dem Empfang darüber gesprochen werden", meint Regierungssprecher Matthias Schuppe, der den Ministerpräsidenten auf der Rom-Reise begleitet. Zudem werde es zwischen dem Katholiken Haseloff und Papst Franziskus ein längeres Vier-Augen-Gespräch geben.

"Wir sind sehr gespannt auf Nachrichten aus Rom", sagt Werner Roß, einer der Organisatoren des Spiels, das am 4. Juli in einem römischen Stadion ausgetragen werden soll. Dazu präsentiert Roß die "sportlich-ökumenische" Einladung an Wittenbergs Oberbürgermeister "Signore Naumann" von Giancarlo Taraglio, dem Vize-Präsidenten des Vatikan.

"Wir wollen mit einer Mannschaft aus der Region anreisen und in der Ewigen Stadt selbstverständlich auch für das Lutherjubiläum 2017 in Wittenberg werben. Schließlich soll es in zwei Jahren auch ein Rückspiel im heimischen Volkspark geben", so Roß. Die Idee sei schon ein paar Jahre alt. "2011 haben wir uns im Freundeskreis erstmals über ein Spiel zwischen Wittenberg und Rom unterhalten, Konzepte entworfen und viele Bürger dafür begeistert", erzählt der 67-jährige Eventmanager und Sportmoderator. Es sei denkbar, dass Peter Müller, Bürgermeister von Zahna-Elster (Landkreis Wittenberg), das Team anführen wird. Müller ist leidenschaftlicher Fußballer und Mitglied der bundesdeutschen Bürgermeister-Auswahl. Als Trainer sind zwei absolute Könner im Gespräch: Felix Magath, der zu Grün-Weiß Piesteritz seit Jahren guten Kontakt besitzt, und der legendäre Giovanni Trapattoni, ein bekennender Katholik.

Die Vatikan-National-Elf erreichte gegen San Marino einmal ein 0:0 in einem Länderspiel. Ansonsten wird regelmäßig um den Titel Vatikan-Meister gekickt. Die Mannschaften rekrutieren sich aus den vatikanischen Verwaltungsabteilungen - etwa den Museen, der Gendarmerie und der Schweizer Garde.

Zum Spiel wollen auch Fans aus der Lutherstadt beziehungsweise aus der Region mit nach Rom reisen. "Damit das Vorhaben von Wittenberger Seite auch erfolgreich umgesetzt werden kann, wünschen wir uns noch mehr Unterstützung aus dem Rathaus", sagt Roß, der verständlicherweise schnell erfahren möchte, "wie der Papst über diese ökumenische Fußball-Geschichte denkt".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.04.2015

Bernd Lähne

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