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Todesschuss mit Kleinkaliber-Waffe auf Elfjährige

Kriminalität Todesschuss mit Kleinkaliber-Waffe auf Elfjährige

Mitten im Trubel der Silvesterfeiern bricht ein elfjähriges Mädchen auf offener Straße bewusstlos zusammen. Rätselhaft bleibt zunächst, was geschehen ist. Am Morgen des Neujahrstages stirbt das Kind. Wie sich herausstellt, hatte es einen tödlichen Schuss gegeben.

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Im unterfränkischen Oberaurach ist eine Elfjährige vom Projektil einer Kleinkaliberwaffe in der Silvesterwaffe getötet worden

Quelle: Carsten Rehder/Symbolbild/Archiv

Schweinfurt. Tragisches Ende einer ausgelassenen Silvesterfeier: Im unterfränkischen Oberaurach ist eine Elfjährige vom Projektil einer Kleinkaliberwaffe getötet worden.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln mit Hochdruck. Bis zum Samstag war unklar, ob es sich bei dem Ereignis um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt.

Das neue Jahr war gerade eine Stunde alt, als die Schülerin zusammen mit ihrer Familie und anderen Kindern im Ortsteil Unterschleichach auf der Straße unterwegs war. Plötzlich habe sie ein "metallischer Gegenstand" am Kopf getroffen, wie die Polizei zunächst berichtete. Bewusstlos brach das Mädchen zusammen, es wurde sofort in eine Klinik in Schweinfurt gebracht. Dort kämpften die Ärzte um sein Leben. Vergeblich, denn am Freitagmorgen starb die Kleine.

Die Familie des Mädchens steht nach Polizeiangaben noch unter Schock und wird psychologisch betreut. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks stammt die Familie aus dem Landkreis Bamberg und war in Oberaurach zu Besuch.

Am Samstag gab die Polizei bekannt, dass der tödliche Schuss aus einer Kleinkaliber-Waffe abgefeuert wurde. Das Projektil hatten Gerichtsmediziner am Freitag bei der Obduktion im Schädel der Schülerin entdeckt. Gutachter des Landeskriminalamtes bestätigten, dass das Geschoss den Tod des Mädchens verursacht habe.

Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Schweinfurt gingen am Wochenende weiter. Ein Tötungsdelikt hatten die Beamten zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen - gesucht wurde nach weiteren Spuren und der Tatwaffe. "Wir befragen intensiv die Nachbarschaft", sagte eine Polizeisprecherin.

Zahlreiche Kräfte seien zudem mit Spürhunden und Metalldetektoren am Tatort und in unmittelbarer Nähe im Einsatz. Um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären, bat die Polizei auch die Bevölkerung um Mithilfe - mögliche Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben könnten, sollten sich bei der Kriminalpolizei in Schweinfurt melden.

dpa

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