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Temperatur-Rekord in Rio - Militärpolizei schützt Strände

Wetter Temperatur-Rekord in Rio - Militärpolizei schützt Strände

So heiß wie im Moment war es in der Olympiastadt Rio de Janeiro seit 1915 nicht, als mit der regelmäßigen Temperaturerfassung begonnen wurde. Die Strände sind voll - und die Militärpolizei rüstet auf.

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Nach einer Überfallserie von Jugendlichen hat die Polizei ihre Präsenz an den Stränden verstärkt.

Quelle: Georg Ismar

Rio de Janeiro. Während in Deutschland schon der erste Schnee gefallen ist, ächzt Rio de Janeiro unter Temperaturen von über 40 Grad. Mit 42,8 Grad wurde am Freitag der heißeste Oktobertag in der brasilianischen Metropole seit 100 Jahren gemessen.

Wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil unter Verweis auf das nationale meteorologische Institut berichtete, liegt der Ganzjahresrekord in der Olympiastadt bisher bei 43,2 Grad. Der Wert wurde am 26. Dezember 2012 erreicht. Dahinter folgt der 14. Januar 1981 mit 43,1 Grad. Der nun am 16. Oktober gemessene Wert war der drittheißeste Tag. In praller Sonne wurden im Zentrum Rios teilweise sogar Werte bis 50 Grad gemessen.

Dabei ist in Brasilien - auf der Südhalbkugel - erst Frühling, der Sommeranfang ist am 21. Dezember. Die Strände an der Copacabana und in Ipanema waren entsprechend voll. Am Samstag gingen die Werte bei bewölktem Himmel etwas zurück.

Nach einer Überfallserie von Jugendlichen im September hat die Polizei an den berühmten Stränden der 6,5-Millionen-Einwohner-Stadt, die 2016 die Olympischen Sommerspiele ausrichtet, ihre Präsenz deutlich verstärkt. Im Rahmen der "Operation Sommer" sind rund 700 Militärpolizisten im Einsatz. Zwischen Badenden sind kräftige Polizisten in kurzen Hosen mit Pistolen und Schlagstöcken zu sehen.

Auch Hubschrauber sind im Einsatz, über 100 Kameras sind in Ipanema und Copacabana installiert, von einem zentralen Überwachungswagen haben Polizisten das Geschehen an allen Stränden im Blick - knapp 300 Tage vor Olympia will man Stärke zeigen, damit Touristen nicht von Negativschlagzeilen über unsichere Strände abgeschreckt werden.

dpa

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