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TÜV findet wenig Mängel an deutschen Bussen

Verkehr TÜV findet wenig Mängel an deutschen Bussen

Die Zahl der Fernbusse hat sich seit der gesetzlichen Marktöffnung Anfang 2013 deutlich erhöht. Der TÜV untersucht, ob die Fahrzeuge auch technisch sicher unterwegs sind.

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66,9 Prozent der Busse waren mängelfrei.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Die deutschen Reise- und Linienbusse sind technisch meistens sicher. Die Fahrzeuge hätten ihr hohes Niveau gehalten, stellte der TÜV-Verband in einer Mitteilung fest.

Vier von fünf Bussen bestanden demnach die TÜV-Prüfung auf Anhieb. Präzise waren es 81,4 Prozent, vor einem Jahr lag dieser Anteil bei 81,8 Prozent.

Bei der jüngsten Auswertung für die Jahre 2013 und 2014 waren 66,9 Prozent der Busse mängelfrei, 14,5 Prozent hatten geringe Mängel. Erhebliche Mängel wiesen 18,5 Prozent der Busse auf, sie mussten nochmals beim TÜV vorfahren. Lediglich 0,1 Prozent wurden als verkehrsunsicher beurteilt und musten sofort stillgelegt werden.

Der TÜV hatte rund 50 000 Hauptuntersuchungen von Reise- und Linienbussen analysiert. Die häufigsten Mängel stellten die Prüfer bei der Beleuchtung fest. Busse aus dem Ausland wurden in der Studie nicht erfasst.

"Rein statistisch ist der Bus eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt", sagte das Präsidiumsmitglied des Verbandes, Klaus Brüggemann in Berlin. Das zeige ein Vergleich mit anderen Fahrzeugkategorien. Bei den Personenwagen (Pkw) hatten 23,5 Prozent erhebliche Mängel, bei den Nutzfahrzeugen sogar 25,3 Prozent.

Unter den Lastwagen schnitten vor allem die Kleintransporter bis 3,5 Tonnen (26,0 Prozent mit erheblichen Mängeln) und Transporter von 7,5 bis 18 Tonnen Gewicht (26,9 Prozent) am schlechtesten ab. Viel besser ist die Bilanz bei den schweren Lkw ab 18 Tonnen mit einer Mängelquote von 21,8 Prozent.

Hier zeigt sich nach Einschätzung des TÜV eine strengere Sicherheitsphilosophie: "Schwere Lkw, die im Güterverkehr häufig just in time eingetaktet sind, müssen in einem Top-Zustand sein." Blieben sie liegen, koste das die Speditionen eine Menge Geld.

dpa

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