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Sturm im Norden: Bahn verspätet, Fischmarkt geflutet

Wetter Sturm im Norden: Bahn verspätet, Fischmarkt geflutet

Hamburg meldet zeitweise "Land unter", und bei der Bahn gibt es Verspätungen. Heftiger Wind hat in Norddeutschland Behinderungen ausgelöst. Und es bleibt stürmisch.

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Ein Mann fotografiert den überfluteten Fischmarkt in Hamburg.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg/Kiel. Stürmisches Wetter hat in Norddeutschland den Bahnverkehr durcheinandergebracht. Ein umgestürzter Baum blockierte am Mittwochmorgen die ICE-Strecke zwischen Hamburg und Berlin.

Durch Umleitungen kam es zu Verspätungen von rund 45 Minuten, wie ein Bahnsprecher sagte. Bereits am Dienstagabend hatte in Hamburg eine Sturmflut Teile des Fischmarkts von St. Pauli unter Wasser gesetzt.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Mittwoch weiter vor heftigem Wind. Im Norden und teils auch in der Mitte Deutschlands könne es starke bis stürmische Böen geben, an der Küste Sturmböen.

Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatte der Wasserstand in Hamburg bis zu 1,5 Meter über dem Mittleren Hochwasser erreicht. Der Fischmarkt wurde am Dienstagabend ab etwa 22.00 Uhr leicht geflutet. Noch vor Mitternacht ging das Wasser jedoch wieder zurück, wie die Feuerwehr bestätigte. Einsatzkräfte mussten nicht ausrücken.

Grund für die Sperrung der Bahnstrecke am Mittwochmorgen war ein Baum, der bei Aumühle nahe Hamburg auf die Oberleitung gefallen war. Die Sperrung in beide Richtungen sollte bis etwa 10 Uhr gelten, wie es bei der Bahn hieß. Die Züge zwischen Hamburg und Berlin wurden über Salzwedel und Uelzen umgeleitet.

Auch in Kiel löste der Sturm Verkehrsbehinderungen aus. Es seien mehrere Bäume auf Straßen und Wege gestürzt. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Auf dem Dach eines Einkaufszentrums sicherten Einsatzkräfte Lüftungsteile, die wegzufliegen drohten.

dpa

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