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Straßenkarneval mit großem Polizeiaufgebot gestartet

Brauchtum Straßenkarneval mit großem Polizeiaufgebot gestartet

In den Karnevalshochburgen regieren von Donnerstag an für sechs Tage die Narren. Neben Trubel und Heiterkeit wird nach den Übergriffen in der Silvesternacht aber auch gesteigerter Wert auf Sicherheit gelegt. Köln steht unter Beobachtung.

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Vor dem Kölner Hauptbahnhof gehen Polizisten zwischen Karnevalisten Streife.

Quelle: Oliver Berg

Köln/Mainz. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat am Donnerstag um 11.11 Uhr der Straßenkarneval begonnen. Trotz der Übergriffe der Silvesternacht in Köln und einer abstrakten Terrorgefahr wollen sich die Karnevalisten das Feiern nicht vermiesen lassen.

Das närrische Treiben nahm wie gewohnt seinen Lauf: In Mainz versammelten sich um 11.11 Uhr Jecken rund um den Fastnachtsbrunnen in der Innenstadt. In Düsseldorf stürmten die Möhnen das Rathaus. In Köln zählte das Dreigestirn die letzten Sekunden bis 11.11 Uhr ab und eröffnete dann offiziell den Straßenkarneval.

Allein in Köln sind in diesem Jahr 2500 Polizisten unterwegs, dreimal so viele wie im vergangenen Jahr. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht hat die Stadt die tollen Tage zu einer Bewährungsprobe erklärt. Die Verantwortlichen wollen beweisen, dass man in Köln noch unbeschwert feiern kann. Erstmals öffnete um 11.11 Uhr auf der Domplatte ein "Security Point für Frauen" mit professionellen Beraterinnen. Während der tollen Tage wurden in Köln zuletzt durchschnittlich etwa 50 sexuelle Übergriffe pro Jahr angezeigt, von der Nötigung bis zur Vergewaltigung.

In Baden-Württemberg starteten die Narren bei nasskaltem Wetter in die heiße Phase der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Die Narren befreien dort Schulen und Kindergärten, stellen bunt geschmückte Narrenbäume auf und stürmen die Rathäuser. Die Schlüssel erhalten die Bürgermeister erst am Aschermittwoch wieder - solange haben die Mäschgerle das Sagen.

dpa

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