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Starke Unwetter über Rhein-Main-Gebiet und Hamburg

Unwetter Starke Unwetter über Rhein-Main-Gebiet und Hamburg

Schon wieder Land unter: Starkregen hat im Rhein-Main-Gebiet zu Überschwemmungen geführt. Die Feuerwehren registrierten Hunderte Hilferufe. Auch Hamburg war von Wolkenbrüchen betroffen.

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Autos kämpfen sich in Hamburg im Stadtteil Eppendorf nach Starkregen durch die überfluteten Strassen.

Quelle: Axel Heimken

Offenbach/Hamburg. Ein starkes Unwetter hat am Dienstag Teile des Rhein-Main-Gebietes unter Wasser gesetzt. Allein in Frankfurt verzeichnete die Feuerwehr mehr als 400 Einsätze, wie ein Sprecher der Feuerwehr in der Nacht mitteilte.

Besonders hart traf es nach Angaben der Löschkräfte den Süden der Metropole: Keller seien voll gelaufen, Unterführungen und Tiefgaragen stünden unter Wasser. Autofahrer sollten nicht mehr durch überschwemmte Unterführungen fahren. "Das Wasser steht oft höher als man denkt."

Das Unwetter tobte auch in Offenbach: "Bei uns ist Land unter", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Es habe mehr als 200 Notrufe gegeben, mehrere Brände wurden gemeldet, 160 Helfer waren im Einsatz, sagte der Einsatzleiter der dortigen Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch. In Hanau schlug der Polizei zufolge ein Blitz in ein Haus ein.

Ebenfalls kräftige Wolkenbrüchen ergossen sich über Hamburg: Zwischen Dienstagnachmittag und Dienstagabend musste die Feuerwehr mehr als 230 Mal wetterbedingt ausrücken. Bereits in der Nacht zum Dienstag hatten Regenfluten eine über 100 Kilo schwere provisorische Mittelleitplanke in einer Baustelle in Hamburg-Schnelsen verschoben.

Auch am Frankfurter Flughafen mussten am Nachmittag sieben ankommende Flugzeuge umgeleitet werden, sagte ein Sprecher. Rund 40 Starts und Landungen wurden annulliert, weil eine Abfertigung der Flugzeuge während des Gewitters nicht möglich gewesen sei. Am Abend hatten noch einige Maschinen Verspätungen, der Flugverkehr sei aber wieder normal gewesen.

Auch der Frankfurter Südbahnhof war durch einen Blitzeinschlag betroffen: Dies hatte eine technische Störung zu Folge, wodurch sich Bahnen mehrere Stunden lang verspäteten, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn in der Nacht zum Mittwoch.

dpa

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