Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+
MH370-Spezialisten röntgen Flugzeugtrümmerteile

Luftverkehr MH370-Spezialisten röntgen Flugzeugtrümmerteile

Immer neue Spuren, die das MH-370-Rätsel vielleicht lösen helfen: Wieder ist ein Trümmerstück angespült worden, das zum Wrack gehören könnte. Experten nehmen gerade zwei andere Fundstücke unter die Lupe.

Voriger Artikel
Kannibalische Höhlenlurche im Harz könnten Eltern werden
Nächster Artikel
Schlange mit zwei Köpfen im Rostocker Zoo

Ein angespültes Trümmerteil ist bereits als Flügelklappe von MH370 identifiziert worden.

Quelle: Raymond Wae Tion/Archiv

Canberra. Spezialisten haben in Australien zwei Trümmerteile geröntgt, die von dem verschwundenen Malaysia-Airlines-Flug MH370 stammen könnten. Ein weiteres gerade gefundenes Teil könnte der Koordinationsstelle für die Suche nach dem Wrack (JACC) zufolge zu einer Triebwerksverkleidung gehören.

Der Fund in Südafrika geht auf die Aufmerksamkeit eines Archäologen zurück. Nelius Kruger hatte das Teil bei einem Spaziergang in der Nähe von Mossel Bay entdeckt. Er habe darauf einen Teil des Logos des Triebwerkherstellers Rolls-Royce entdeckt, berichtete er. Malaysia sei mit den Behörden Südafrikas im Gespräch, um auch dieses Teil möglichst bald untersuchen zu lassen.

MH370 war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radar verschwunden. Ermittler glauben, dass die Maschine stundenlang Richtung Süden flog und mit leeren Tanks im Indischen Ozean westlich von Australien abstürzte. Dort wird seit fast zwei Jahren vergeblich nach dem Wrack gesucht.

Ein vergangenen Juli bei La Réunion vor Südostafrika angespültes Trümmerteil ist bereits als Flügelklappe von MH370 identifiziert worden. Strömungskarten machen es plausibel, dass Wrackteile vom angenommenen Absturzort mehr als 4000 Kilometer bis an die Küsten des südlichen Afrikas gespült werden.

Die in Mosambik entdeckten Trümmerteile sind im Labor der Behörde für Geowissenschaften in einem Wasserbad gesäubert worden, teilte JACC mit. Jegliche Ablagerungen würden ebenfalls untersucht. An den Tests seien Spezialisten des Flugzeugherstellers Boeing, der Behörde für Geowissenschaften und der Universität Canberra beteiligt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.