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In Sachsen nur teilweise gute Sicht auf den „Blutmond“

Nächtliches Spektakel In Sachsen nur teilweise gute Sicht auf den „Blutmond“

Wolkenfelder trübten im Freistaat stellenweise den Blick auf das seltene Himmelsspektakel. Die Sonderveranstaltung zur totalen Mondfinsternis der Sternwarte Radebeul war trotz eingeschränkter Sicht gut besucht.

Quelle: dpa

Darmstadt . Nicht alle Hobby-Astronomen in Sachsen hatten in der vergangenen Nacht Erfolg bei ihrer Jagd nach einem besonders eindrucksvollen Foto des in rotes Licht getauchten Vollmondes. Laut Deutschem Wetterdienst war nur im nördlichen Sachsen und in der Region um Leipzig der Himmel so klar, dass man den „Blutmond“ gut beobachten konnte. Besonders im Erzgebirge, Zwickau, Plauen und der Oberlausitz konnte sich der Erdtrabant nur selten durch dichte Wolkenfelder kämpfen. Langwelliges Licht war von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut worden und hatte für den speziellen Farbton gesorgt. Zudem wirkte der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe war.

In Deutschland hatten Sternwarten bundesweit nachts extra geöffnet, um zu helfen und das Ereignis zu erklären. Auch die Sternwarte "Adolph Diesterweg" Radebeul hatte ab drei Uhr zu einer Sonderveranstaltung eingeladen und sämtliche verfügbaren Teleskope sowohl drinnen als auch im Freien aufgebaut. So konnte jeder der rund 50 mondbegeisterten Besucher einen Blick auf das Himmelereignis erhaschen. Zwar zeigte sich die totale Mondfinsternis auch hier aufgrund etlicher Wolken nur wenige Minuten in ganzer Pracht, trotzdem verließen die letzten Besucher erst gegen kurz nach fünf Uhr morgens die Sternwarte, teilte Leiter Ulf Peschel mit. Die totale Finsternis war für die Zeit zwischen 04.11 Uhr und 05.24 Uhr errechnet worden. Insgesamt sollte das Schattenspiel von 03.07 Uhr bis um 06.27 Uhr dauern.

Mit einer totalen Mondfinsternis hat der Himmel ein besonderes Schauspiel geboten.

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Gute Sicht hatte der Deutsche Wetterdienst vorhergesagt für das Rhein-Main Gebiet um Frankfurt, für Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland. Mit Nebel musste gerechnet werden im Nordwesten und im Osten Deutschlands sowie im Thüringer Wald, im Erzgebirge und am Alpenrand. Auch für weite Teile Europas waren Sichtbehinderungen vorhergesagt worden.

Bei einer totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Erde hält das Licht der Sonne ab, der Mond befindet sich also im Schatten der Erde.

Miriam Harner

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