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Gut 300 Nachbeben in Chile

Erdbeben Gut 300 Nachbeben in Chile

Nach dem großen Aufräumen sind die Behörden in Chile erleichtert - Trotz des gewaltigen Erdbebens mit einer Stärke von 8,4 ist die Zahl der Opfer überraschend gering - das hat einen Grund.

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Verwüstung in Chile: Nach dem sechststärksten Erdbeben in der Geschichte des Landes hat es insgesamt 301 Nachbeben gegeben. Foto: Diego Figueroa

Santiago de Chile. Nach dem sechststärksten Erdbeben in der Geschichte Chiles hat es insgesamt 301 Nachbeben gegeben. Wie die Regierung am Wochenende in Santiago de Chile mitteilte, sind 3494 Menschen von Schäden betroffen.

Weitere 7334 seien ohne Licht und 1400 ohne Wasser. Insgesamt starben 13 Menschen bei dem Beben vor der Pazifikküste, das eine Stärke von 8,4 hatte. Das letzte Opfer, ein 40-jähriger Mann, der Tsunami-Wellen zum Opfer fiel, wurde in der Region Coquimbo gefunden. Das Beben hatte sich am Mittwochabend im Norden vor der Küste ereignet und hohe Flutwellen ausgelöst.

Ein funktionierendes Frühwarn- und Evakuierungssystem verhinderte noch Schlimmeres. Über Twitter, Facebook und andere Kanäle wurden die Menschen frühzeitig gewarnt, eine Million Menschen wurde zum Verlassen gefährdeter Küstenzonen aufgefordert. Der Vertreter der Vereinten Nationen in Chile, Antonio Molpeceres, betonte, dass man Glück im Unglück gehabt habe. "Das ist immer tragisch, aber es sind nur geringe Schäden."

Mit einer großen Katastrophenübung erinnerte Mexiko am Samstag an das verheerende Erdbeben vor 30 Jahren, bei dem über 6000 Menschen getötet wurden. Inoffiziell ist sogar von 10 000 Toten die Rede. Nach einem Sirenenalarm wurden Tausende Gebäude in großen Städten evakuiert. Auch über Twitter wurden die Menschen bei der Simulation über ein schweres Erdbeben informiert. Mexiko hat den Zivilschutz seit dem Beben am 19. September 1985 mit einer Stärke von 8,1 ausgebaut. Präsident Enrique Peña Nieto hisste zum Gedenken an die Opfer die Fahne Mexikos auf dem Platz der Verfassung auf halbmast.

dpa

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