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Großfeuer bei Wiesenhof: Experten suchen nach Brandursache

Brände Großfeuer bei Wiesenhof: Experten suchen nach Brandursache

Bisher wurden hier täglich bis zu 370 000 Hähnchen geschlachtet. Doch der Großbrand bei Wiesenhof im niedersächsischen Lohne zieht nun eine Zwangspause nach sich. Wie konnte es zu der Feuersbrunst kommen?

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Der Schaden geht in die Millionen.

Quelle: Ingo Wagner

Lohne. Der Großbrand beim Geflügel-Unternehmen Wiesenhof dürfte den Schlachtbetrieb im niedersächsischen Lohne für Wochen lahmlegen. "Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Schlachtung in den nächsten Wochen nicht wieder aufgenommen werden kann", sagte eine Wiesenhof-Sprecherin.

Die Tiere würden sofort zu anderen Standorten gebracht. Täglich wurden im niedersächsischen Lohne bis zu 370 000 Hähnchen geschlachtet.

Für Experten beginnt jetzt die Suche nach der Ursache des Feuers, das am Ostermontag ausgebrochen war und nach Schätzungen der Polizei einen hohen Millionen-Schaden angerichtet haben dürfte. Brandermittler sollten noch am Dienstag den Komplex in Augenschein nehmen, wie eine Polizei-Sprecherin sagte. Am Dienstag waren noch 60 Feuerwehrleute für Nachlöscharbeiten vor Ort.

Die rund 1600 Mitarbeiter sollten am Nachmittag bei einer Betriebsversammlung im nahe gelegenen Vechta über den Stand der Dinge informiert werden. In dem Teil, der nicht vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurde, laufen nach Wiesenhof-Angaben bereits die Reinigungsarbeiten.

Über 400 Feuerwehrleute hatten stundenlang gegen die Feuersbrunst gekämpft. Produziert wurde am Montag nicht. Die wenigen Mitarbeiter im Betrieb seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, hieß es von Wiesenhof. Nach Angaben der Polizei wurde ein Mitarbeiter und ein Angehöriger der Rettungskräfte leicht verletzt.

Wiesenhof hat neben zwei Betrieben in Lohne neun weitere Verarbeitungsbetriebe in Deutschland - in Bogen (Bayern), Dannenberg (Niedersachsen), Grimme (Sachsen-Anhalt), Holte (Niedersachsen), Möckern (Sachsen-Anhalt), Niederlehme (Brandenburg), Rietberg (Nordrhein-Westfalen), Wildeshausen (Niedersachsen) und Zerbst (Sachsen-Anhalt).

In Bogen war erst vor gut einem Jahr die Schlachtanlage bei einem Großbrand zerstört worden. Das Feuer war in der Nacht zum 16. Februar 2015 ausgebrochen und hatte einen zweistelligen Millionen-Schaden verursacht.

dpa

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