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Drei Tote bei Tiefgaragen-Einsturz in Tel Aviv

Unfälle Drei Tote bei Tiefgaragen-Einsturz in Tel Aviv

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Hunderte von Helfern suchen nach dem Einsturz einer Tiefgarage in Israel weiter nach Überlebenden. Gesucht wird aber auch nach den Verantwortlichen für das Unglück.

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Die Suche nach den Vermissten nach einem Einsturz einer fast fertigen Tiefgarage in Tel Aviv dauert an.

Quelle: Abir Sultan

Tel Aviv. Nach dem Einsturz einer fast fertigen Tiefgarage in Tel Aviv ist die Zahl der Toten auf drei gestiegen. Wie viele Menschen noch unter den Trümmern seien, könne er im Moment nicht sagen, teilte ein Sprecher der Rettungssanitäter am Nachmittag mit.

Am Morgen hatte er von fünf Vermissten gesprochen. Rund 30 weitere Menschen wurden verletzt, als am Montag aus bisher ungeklärtem Grund ein vierstöckiges unterirdisches Parkhaus einstürzte.

Hunderte Mitglieder einer Spezialeinheit der Armee waren am Dienstag noch im Einsatz, um die Vermissten aus den Trümmern zu retten. Nach Angaben der Zeitung "Haaretz" waren unter den Verschütteten mehrere Palästinenser. Der Unfallort war weiterhin weiträumig abgesperrt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besuchte den Ort des Unglücks am Montagabend. "Es sind immer noch Menschen eingeschlossen", sagte er. "Wir unternehmen alle Anstrengungen und geben niemanden auf. Wir werden sie alle finden."

Bei einem der Todesopfer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 28 Jahre alten Bauarbeiter aus der Ukraine. Nach dem Unfall wurde Kritik an mangelnder Bausicherheit in Israel laut. Die Polizei hat bereits Ermittlungen zu den Ursachen für das Unglück aufgenommen. Ein Parlamentsausschuss hat eine Debatte über das Thema Bausicherheit für Donnerstag angesetzt.

Die israelische Nachrichtenseite "ynet" zitierte aus einem Interview mit dem Generaldirektor der zuständigen Baufirma von vor drei Jahren. Dieser habe damals erklärt, man habe für den Bau der Tiefgarage einen Architekten eingestellt und keinen Bauingenieur, um Kosten zu sparen.

Arbeiter hatten sich nach Medienberichten schon zuvor über Sicherheitsmängel beim Bau der Tiefgarage beschwert. Nach Informationen der Zeitung "Haaretz" hat Israel in der westlichen Welt mit die meisten Unfälle auf Baustellen: Nach einer Untersuchung des israelischen Wirtschaftsministeriums und des Nationalen Versicherungsinstitutes seien in den Jahren 2000 bis 2015 insgesamt 480 Menschen bei derartigen Unfällen getötet worden.

dpa

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