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Der neunte Dresdner Semperopernball bot ein nie dagewesenes Staraufgebot

Der neunte Dresdner Semperopernball bot ein nie dagewesenes Staraufgebot

Die Semperoper als funkelnden Diamanten – das hat es so noch nie gegeben. Beim Semperopernball 2014 unterwarf sich auch das weltberühmte Kulturhaus am Theaterplatz dem Motto des Abends: „Dresden glitzert“.

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Thomas Gottschalk tanzt hier mit der bulgarischen Sopranistin Sonya Yoncheva.

Quelle: dpa

Waghalsige Showeinlagen läuteten diesen neunten Dresdner Opernball ein, der so viel internationale Prominenz in die sächsische Landeshauptstadt lockte, wie keiner der Bälle zuvor. Wann flanieren schon einmal die schwedische Königin, der Kommissionspräsident der Europäischen Union und eine französische Filmdiva kurz hintereinander über den Roten Teppich? Dresden hat es in diesem Jahr erlebt.

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Die südafrikanische Tänzerin und Tanztrainerin Motsi Mabuse.

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Genau wie den bekannten Lichtkünstler Tom Roeder , der mit einer großen Glitzerkugel über die Semperoper schwebte, um schließlich im Inneren vor den über 2000 geladenen Gästen einen Funkenregen zu entfachen. „Ballprinzessin“ Collien Ulmen-Fernandes , die an der Seite von „Balldirektor“ Gunther Emmerlich charmant durch das Programm führte, legte die Messlatte für die „Nacht des Jahres“ gleich zu Beginn sehr hoch: „Jetzt weiß ich endlich, was ganz große Oper bedeutet.“

Den Reigen der Preisträger für den St. Georgs Orden eröffnete Deutschlands wohl bekanntester Blondschopf, Entertainer Thomas Gottschalk . „Er bringt Millionen zum Lachen, aber nicht ohne Tiefe“, erklärte Laudator Horst Lichter . Gottschalk selbst räumte derweil mit einem angeblichen Gerücht auf. „Ich bin heute Abend n i c h t kurzfristig für Alice Schwarzer eingesprungen“, scherzte der langjährige „Wetten dass...?“-Moderator.

Schauspielerin Catherine Deneuve , die zweite Preisträgerin, fand ernsthaftere Worte, schließlich wurde sie auch wegen ihres karitativen Engagements im Zusammenhang mit der Stiftung „Cinema for Peace“ geehrt. „Mit unserer Einrichtung fördern wir Filme, die zeigen, in welchen Teilen der Welt noch Kriege herrschen, wie es dort aussieht, wo die Not am größten ist“, betonte Deneuve. Darüber hinaus wurden Königin Silvia von Schweden , EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Sänger Udo Jürgens mit einem St. Georgs Orden bedacht. Letzterer bekam von den Schaulustigen auf dem Theaterplatz, dem „tausendstimmigen Chor“ unter Leitung von Gotthilf Fischer , ein Ständchen: „Merci, Genie“, natürlich in Anlehnung an den Hit „Merci, Chérie“ von Udo Jürgens aus den 1960er Jahren.

Für so viel Einsatzbereitschaft verlieh der Semperopernball-Verein in diesem Jahr einen sechsten Orden an die Dresdner auf dem Theaterplatz als das „beste Publikum der Welt“. Die Miniatur-Ausgaben von St. Georg sind sicherlich Geschmackssache, im Dunkeln schön geblinkt haben sie allemal. Auch wenn Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ihre liebe Not mit dem Anstecker hatte...

chs

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