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Der Orient Express im Himmel – buntes Treiben zur 17. Balloon Fiesta in Leipzig

Der Orient Express im Himmel – buntes Treiben zur 17. Balloon Fiesta in Leipzig

pardon, fahren wieder durch die Lüfte: Ab Donnerstag färben rund 50 Heißluftballons, zwei Luftschiffe und allerlei andere Fluggeräte für vier Tage den Himmel über Leipzig bunt, wenn zum 17. Mal die Ballon Fiesta am Lößniger Silbersee beginnt.

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Buntes Treiben in luftiger Höhe: Die Himmelsstürmer der Balloon Fiesta.

Quelle: Volkmar Heinz

Sie fliegen. Über 500 Mitwirkende laden auf 250.000 Quadratmetern zur Luftschau mit vielseitigem Bühnenprogramm ein.

„Man kann die Ruhe genießen“, beschreibt Veranstalter Hans-Peter Wohlfahrt das Gefühl hoch oben im Ballon, „ganz anders als beispielsweise in einem Hubschrauber. Und man hat den Rundumblick über Leipzig“. Auch in diesem Jahr kann jeder Besucher selbst die Erfahrung machen, allein oder als Paar das Treiben im Erholungspark Lößnig-Dölitz von oben zu betrachten. 200 Anmeldungen sind dafür bisher eingegangen.

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Buntes Treiben in der Luft und am Boden: Bei der Balloon Fiesta 2010 haben sich über 60 Teams am Silbersee in Lößnig getroffen. Insgesamt kamen 100.000 Besucher.

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Wem das nötige Kleingeld für eine solche Fahrt fehlt, der kann sich auch in den an einem Kran angebrachten Ballon begeben und dort nach 50 Metern Aufstieg Höhenluft schnuppern. Auf dem Boden der Tatsachen lässt sich zumindest das Innenleben in einer begehbaren Ballonhülle erkunden.

Ballonglühen und Feuerwerk alljährliches Highlight

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Größte Ballon-Sonderform in Deutschland: Der abgehobene Orient-Express.

Quelle: PR

Nach 17 Jahren sei die Veranstaltung in Leipzig eine "feste Institution", so Wohlfahrt. An vier Tagen bietet sie neben der Aussicht auf die zahlreichen Himmelsstürmer ein vielfältiges Rahmenprogramm. So ist das Ballonglühen mit anschließendem Feuerwerk auch dieses Jahr unabdingbar und wird am Donnerstag das Gelände und den Himmel erleuchten – „das alljährliche Highlight“.

Ein Hingucker ist der 19 Meter hohe und 35 Meter breite Orient Express. Er ist deutschlandweit die größte Ballon-Sonderform und hat schon die halbe Welt gesehen, war in Holland, Italien und der Mongolei. Aber auch viele andere Modelle, wie der riesige Bär oder der Ottifanten-Ballon, erklimmen die Lüfte.

„Supertalent“ und Trommel-Künstler auf der Bühne

Auch auf der Bühne gibt es einige Attraktionen: Kelvin Kalvus, Jongleur aus der RTL-Sendung „Das Supertalent“, kommt mit seiner Show, ebenso Pop-Nachwuchs Jeremy Williams. Am Samstagabend ist dann Gewitter angesagt, zumindest ein „Trommelgewitter“, sagt der Veranstalter: Die Gruppe Stamping Feet aus Berlin kombiniert Musik, Trommelklänge und Breakdance mit Kettensägen und Feuer-Effekten.

In die Luft steigen während der Veranstaltung auch andere Fluggeräte. Etwa die Motorgleitschirmflieger, Modellflugzeuge und als Neuerung in diesem Jahr: ein Helikopter, der auf Rundflug-Gäste wartet. Daneben locken ein vier Meter hoher Kletterwald, eine Riesenrutsche und die in einem großen Wasserbecken schwimmenden, riesigen Zorbing-Bälle, in die Klein und Groß hineinschlüpfen können.

Riesenrad-Ankunft ungewiss

Ob das angekündigte Riesenrad pünktlich in Leipzig ankommt, ist noch unklar. „Momentan befindet es sich in Italien, wo eine Seilwinde getauscht werden muss. Sobald das getan ist, wird es schnell nach Leipzig gebracht, ganz sicher ist das Ankunftsdatum aber noch nicht“, so Wohlfahrt. Und auch dann werde es zwei Tage dauern, bis es aufgebaut ist und vom TÜV abgenommen und freigegeben werden kann.

Am Montag beginnt der Aufbau, am Donnerstag werden die Ballonfahrer dann traditionell mit einem Auto-Korso – ihre Ballons auf Anhängern im Schlepptau – über die Innenstadt zum Startplatz fahren. „Das ist einmalig, das gibt es nur in Leipzig.“ Gegen 19 Uhr heben die Ballons dann zum ersten Mal ab.

Engere Sicherheitsauflagen

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Luftfahrtbehörde die Sicherheitsauflagen noch einmal enger gefasst. So wurde verstärkt darauf geachtet, Mindestabstände zwischen den verschiedenen Fluggeräten einzuhalten und zu erweitern, durch die zusätzlichen Helikopter-Flüge mussten die Aufstiegs- und Abflugszeiten stark aufeinander abgestimmt werden. Ein verschärftes Sicherheitskonzept mit Blick auf das Luftschiff-Unglück beim Hessentag im Juni, das ein Menschenleben forderte, gebe es aber nicht. „Unsere Luftschiffe fliegen mit Heißluft, das in Hessen war mit Gas gefüllt. Unsere Auflagen sind klar, es gibt keine Sicherheitsbedenken.“

120.000 Besucher werden in den vier Tagen erwartet, der Eintritt zum Festgelände ist frei.

Tobias Ossyra

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