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Carsten Maschmeyer: „Seltene und schöne Pflanzen sind meine echte Leidenschaft“

Carsten Maschmeyer: „Seltene und schöne Pflanzen sind meine echte Leidenschaft“

Der Unternehmer und ehemalige AWD-Besitzer Carsten Maschmeyer weiß nach eigenen Angaben nicht, wie viel Geld er besitzt. Der Millionär pflegt auch keine kostspieligen Hobbys. Stattdessen finde er seine Erfüllung im Gärtnern.

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Carsten Maschmeyer

Quelle: dpa

Hannover. Der Unternehmer und ehemalige AWD-Besitzer Carsten Maschmeyer weiß nach eigenen Angaben nicht, wie viel Geld er besitzt: „Ich habe eine ungefähre Schätzung. Ich gucke aber nicht jeden Tag auf die Börsenstände oder kalkuliere den Wert von Beteiligungen, woraus sich mein Vermögen ergeben würde. Ich messe schließlich auch nicht jeden Tag Blutdruck“, sagt Maschmeyer in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören.

Der Millionär pflegt nach eigenen Angaben auch keine kostspieligen Hobbys. Stattdessen finde er seine Erfüllung im Gärtnern. „Seltene und schöne Pflanzen sind meine echte Leidenschaft. Wir haben vor zehn Jahren ein verwildertes Grundstück in Frankreich gekauft. Es wirkte wie ein großer Dschungel. Meine Frau sagt: Wenn wir da sind, verwandele ich mich in ein Kind. Ich geh’ schon morgens vor dem Frühstück los, bin bis zum Mittag nicht zu sehen und komme dann völlig verschwitzt und verdreckt wieder aus dem Wald. Das Arbeiten in der Natur macht mich glücklich.“

Carsten Maschmeyer hält nach eigenen Angaben noch immer Kontakt mit den beiden Flüchtlingsfamilien, die bis vor Kurzem bei ihm gelebt haben.  „Ich habe gerade vergangene Woche beide Familien besucht. Ich werde auch in den nächsten Jahren für sie da sein. Aber sie müssen fleißig sein und arbeiten, um irgendwann – auch wirtschaftlich – auf eigenen Beinen stehen zu können. Das muss von ihnen selbst kommen.“ 

Das Zusammenleben mit den Flüchtlingen habe er sehr genossen, sagte der Unternehmer. „Mich hat am meisten bewegt, als sie mir bei Google Earth die Flüchtlingsroute gezeigt haben. Einer der Flüchtlinge ist drei Monate zu Fuß immer wieder in Lagern unterwegs gewesen. Der andere war elf Tage mit 160 Menschen auf einem Schiff unterwegs, das für 50 Leute zugelassen war. Nur mit einer Flasche Mineralwasser. Man kann das Privileg, in einem sicheren Land zu leben, gar nicht genug schätzen.“

RND

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