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Brände vernichten Natur von Kalifornien bis Sumatra

Brände Brände vernichten Natur von Kalifornien bis Sumatra

Mit Feuersbrünsten haben nicht nur die Kalifornier zu kämpfen. Auch in anderen Ländern vernichten Brände große Flächen Wald und Feld, bedrohen Siedlungen und verschmutzen die Luft.

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In Kalifornien breiten sich die Waldbrände weiter aus. Straßenumleitungen über Pässe oder Sperrungen von Highways gibt es laut Visit California bisher nicht. Foto: Us Forest Service

Sacramento/Jakarta. In Kalifornien kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen verheerende Waldbrände, aber auch anderswo halten Flammen die Einsatzkräfte in Atem. Ein Überblick:

USA: Die Feuer im Norden Kaliforniens haben Hunderte Häuser zerstört und Tausende Einwohner in die Flucht getrieben. Bislang kam nach Angaben der Feuerwehr ein Mensch ums Leben - eine gehbehinderte Rentnerin. Außerdem werden noch mehrere Menschen vermisst. Gouverneur Jerry Brown warnte, es könne weitere Todesopfer geben. "Diese Brände werden Leben nehmen und Verletzungen verursachen." Die Feuer sind längst nicht unter Kontrolle und bedrohen tausende weitere Häuser.

INDONESIEN/MALAYSIA: Auf Sumatra und im indonesischen Teil Borneos kommt es jedes Jahr in der Trockenzeit zu schweren Waldbränden. Derzeit sind dort Hunderte Brandherde aktiv. Der Wind treibt die Rauchschwaden oft nach Singapur und Malaysia. In Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur und Umgebung schlossen wegen des Rauchs am Montag die Schulen. Um künstlich Regen zu erzeugen und den Smog zu vertreiben, sollen nun die Wolken "geimpft" werden, teilte der Wetterdienst mit. In Indonesien wurden 3000 Soldaten zusätzlich zu Löscharbeiten abkommandiert. Viele Feuer werden absichtlich gelegt, um illegal Land für Plantagen zu gewinnen. Mehr als 100 mutmaßliche Brandstifter wurden bereits gefasst.

KOLUMBIEN: In der Mitte und im Süden des Landes bedrohen gut zwei Dutzend Waldbrände Tausende Häuser sowie Felder. Betroffen ist unter anderem das Ubaté-Tal, wo nach Angaben des Umweltministeriums bereits 90 Hektar Urwald abgebrannt sind. Begünstigt werden die Feuer von der wochenlangen großen Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad. Das Militär unterstützt mit Hubschraubern die Löscharbeiten.

ECUADOR: Mehrere Waldbrände in der Umgebung der Hauptstadt Quito haben die Millionenmetropole stundenlang in eine dichte Rauchwolke gehüllt. Rund 200 Feuerwehrleute kämpften gegen sechs größere Brände, teilte der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes mit. Ein Mädchen sei verletzt worden. Vor einer Woche waren bei Löscharbeiten drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen.

dpa

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