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Twitter will Fotos und Links aus 140-Zeichen-Limit ausnehmen

Internet Twitter will Fotos und Links aus 140-Zeichen-Limit ausnehmen

Das Aushängeschild von Twitter sind die kurzen, prägnanten Tweets. Das Limit von 140 Zeichen solle auch weiterhin gelten, betonte Mitgründer Jack Dorsey zuletzt. Doch wenn Fotos und Links nicht mehr mitzählen, könnte das den Nutzern mehr Spielraum geben.

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Die Änderung des Zeichen-Limits bei Twitter könnte einem Medienbericht zufolge bereits in den nächsten zwei Wochen greifen.

Quelle: Ole Spata

Berlin. Der Kurznachrichtendienst Twitter will Nutzern laut einem Medienbericht künftig mehr Spielraum geben und Fotos und Links nicht mehr in das 140-Zeichen-Limit einrechnen.

Die Änderung könne bereits in den nächsten zwei Wochen greifen, berichtete die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich dabei auf gut unterrichtete Kreise.

Auch wenn eingebundene Links verkürzt werden, werden sie im bisherigen Längenvolumen mit 23 Zeichen berechnet. Ein angehängtes Foto schlägt mit 24 Zeichen zu Buche. Twitter selbst wollte die Pläne Bloomberg nicht bestätigen.

Vor zehn Jahren waren die ersten Tweets in dem damals gestarteten Dienst noch über SMS abgesetzt worden. Die daraus entstandene Längenbegrenzung von 140 Zeichen wurde aber seither beibehalten und macht auch das Besondere der Twitter-Nachrichten aus. Seit geraumer Zeit gibt es jedoch Diskussionen, ob längere Tweets, etwa bis zu 10 000 Zeichen, den Dienst für mehr Nutzer attraktiv machen könnten. Denn die Zahl der aktiven Nutzer wächst nur langsam und war Ende 2015 auch erstmals zurückgegangen.

Im März erklärte Twitter-Mitgründer Jack Dorsey, dass das Limit doch beibehalten werde. Sollten künftig Fotos und Links nicht mehr in die Längenberechnung einbezogen werden, könnte das die Nutzer dennoch animieren, mehr Medien-Inhalte zu verbreiten und Twitter als Diskussionsforum zu nutzen. Twitter setzt zudem auf Medieninhalte und sicherte sich erst kürzlich die Rechte für die Übertragung von zehn Donnerstags-Spielen der National Football League per Streaming in diesem Jahr.

dpa

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