Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Tauziehen um Entsperren von Terroristen-iPhone geht weiter

Kriminalität Tauziehen um Entsperren von Terroristen-iPhone geht weiter

In der Kraftprobe mit der US-Regierung um das Entsperren von iPhones wirft Apple den Behörden vor, sie hätten sich mit einem ungeschickten Vorgehen selbst in eine Sackgasse gebracht.

Voriger Artikel
Mobilfunker Three will Werbung aus mobilem Web herausfiltern
Nächster Artikel
Seat, SAP und Samsung wollen Parkplatz-Suche vereinfachen

Das Tauziehen zwischen Apple und der US-Regierung geht weiter.

Quelle: Michael Kappeler

Cupertino. Der Konzern habe Ermittlern vier Wege vorgeschlagen, wie man Zugang zu Informationen im Telefon eines der Attentäter von San Bernardino bekommen könnte, auch ohne das Passwort zu knacken, sagten ranghohe Apple-Mitarbeiter in einer Telefonkonferenz mit US-Journalisten am späten Freitag.

Dabei sei jedoch entdeckt worden, dass jemand das Passwort der dazugehörigen Apple-ID geändert habe, und zwar als das iPhone bereits in der Hand der Behörden war, berichtete unter anderem die Website "Buzzfeed". Damit sei dieser Weg verbaut worden.

Jetzt verlangen die Behörden von Apple Unterstützung beim Aushebeln der Verschlüsselung des iPhone 5c und eine Richterin wies den Konzern an, die Forderungen zu erfüllen. Unter anderem soll Apple per Software-Eingriff die Funktion abschalten, die alle Daten löscht, wenn zehn Mal ein falsches Passwort eingegeben wird. Apple sperrt sich dagegen und erklärt, eine solche Software überhaupt zu entwickeln, würde die Sicherheit für alle schwächen.

Am Freitag stützte das US-Justizministerium mit einem eigenen Antrag beim Gericht die Forderungen der Bundespolizei FBI. In dem Papier steht, das Passwort der Apple-ID sei in der Gesundheitsbehörde von San Bernardino geändert worden, der das vom Attentäter Syed Rizwan Farook genutzte iPhone gehörte. Er hatte gemeinsam mit seiner Frau im Dezember 14 Menschen erschossen. Das Paar, das die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützt haben soll, starb im Gefecht mit der Polizei.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia
  • DNN Job
    DNN Job

    Mit DNN-Job.de finden Sie Ihren Traumberuf. mehr

  • DNN Immo
    DNN Immo

    Neuer Partner und neue Wege für DNN-Immo! Wir kooperieren mit immonet.de mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr