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Smartphone-Verkäufe bei Blackberry fallen weiter

Telekommunikation Smartphone-Verkäufe bei Blackberry fallen weiter

Auch das erste Android-Smartphone von Blackberry hat dem Branchenpionier keinen Auftrieb verliehen. Im vergangenen Quartal sanken die Verkäufe weiter. Konzernchef John Chen will das Geschäft dennoch in die schwarzen Zahlen bringen.

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Insgesamt verbuchte Blackberry in dem Ende Februar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal einen Verlust von 238 Millionen Dollar nach einem kleinen Gewinn von 28 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Quelle: Stephen Morrison

Waterloo. Software übernimmt die Hauptrolle beim Smartphone-Pionier Blackberry. Der Absatz der Blackberry-Handys sank unterdessen weiter auf nur noch rund 600 000 Geräte, wie das kanadische Unternehmen am Freitag mitteilte.

Konzernchef John Chen bekräftigte, dass er aus dem Geräte-Geschäft aussteigen werde, wenn es nicht wächst und nicht in die schwarzen Zahlen kommt.

Nach Chens aktueller Schätzung muss Blackberry drei Millionen Smartphones pro Jahr verkaufen, um in dem Geschäft profitabel zu sein. Zugleich hält er es weiterhin für möglich, dieses Ziel in dem gerade angebrochenen Geschäftsjahr zu erreichen. Blackberry brachte zu letzt das Smartphone "Priv" mit Googles Android statt des eigenen Betriebssystems auf den Markt. Es sei inzwischen in 34 Ländern verfügbar, auch wenn Verhandlungen mit Mobilfunk-Anbietern länger als geplant gedauert hätten.

Insgesamt verbuchte Blackberry in dem Ende Februar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal einen Verlust von 238 Millionen Dollar nach einem kleinen Gewinn von 28 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel wegen des Rückgangs der Smartphone-Verkäufe von 660 auf 464 Millionen Dollar. Dabei habe sich das Geschäft mit Software und Dienstleistungen binnen eines Jahres verdoppelt, hieß es.

Blackberry hatte die Anfänge der Smartphone-Ära mit seinen Tastatur-Geräten geprägt. Das iPhone und Android-Telefone mit ihren Touchscreens hängten den Pionier jedoch ab. Chen will das Unternehmen mit einem Fokus auf Software in die Gewinnzone zurückbringen.

dpa

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