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Ohrhörer mit Geräuschunterdrückung passen zu iPhone-Spekulationen

Elektronik Ohrhörer mit Geräuschunterdrückung passen zu iPhone-Spekulationen

Der Lautsprecher-Anbieter Libratone zeigt auf der IFA die ersten kleinen Ohrhörer für das iPhone mit Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen - und bestärkt damit Spekulationen, Apple werde beim neuen Handy-Modell auf den gewohnten Klinkenstecker verzichten.

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In Medienberichten ist schon seit einiger Zeit davon die Rede, dass Apple bei seinem nächsten iPhone-Modell als erster Smartphone-Anbieter auf den klassischen Klinkenstecker für die Ohrhörer verzichten wolle.

Quelle: Ole Spata

Berlin. Der am Donnerstag vorgestellte Ohrhörer Q Adapt wird an Apples digitale "Lightning"-Buchse angeschlossen, über die das iPhone zum Beispiel auch aufgeladen wird. Das ist entscheidend dafür, um die Geräuschunterdrückung in das kompakte Format zu bringen.

Normalerweise werden dafür eigene Batterien benötigt, weswegen die Funktion bisher nur in großen Kopfhörern vorkam, die auf den Ohren aufliegen. Das Libratone-Gerät wird dagegen mit Strom direkt aus dem "Lightning"-Anschluss versorgt.

Der dänische Anbieter Libratone, der sich bisher nur auf vernetzte Lautsprecher spezialisierte, gibt damit auch sein Debüt im Kopfhörer-Geschäft. Er erhoffe sich von der Geräuschunterdrückung in Ohrhörern einen Wettbewerbsvorsprung, sagte Firmenchef Jan McNair. Libratone lässt die Funktion in vier Stufen greifen, damit zum Beispiel beim Radfahren relevante Verkehrsgeräusche noch gehört werden können.

In Medienberichten ist schon seit einiger Zeit davon die Rede, dass Apple bei seinem nächsten iPhone-Modell als erster Smartphone-Anbieter auf den klassischen Klinkenstecker für die Ohrhörer verzichten wolle. Die Entscheidung wurde von einigen Branchenbeobachtern als verbraucherfeindlich kritisiert. Zugleich wird davon ausgegangen, dass es einen Adapter für konventionelle Ohrhörer geben wird. Apple hatte wiederholt eine Vorreiter-Rolle bei der Abschaffung von Schnittstellen übernommen. So verzichtete Apple beispielsweise 1998 beim ersten iMac auf den Einbau eines bis dahin üblichen Diskettenlaufwerks und führte stattdessen einen USB-Anschluss ein.

dpa

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