Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Nintendo steigt bei Smartphone-Partner Niantic Labs ein

Computer Nintendo steigt bei Smartphone-Partner Niantic Labs ein

San Francisco (dpa) – Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo bekräftigt sein Interesse am Geschäft mit Smartphone-Games und steigt bei der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs ein.

Voriger Artikel
Musik-Dienst Deezer will bis Ende Oktober an die Börse
Nächster Artikel
Digitalwachstum macht ProSiebenSat.1 zuversichtlicher

Es ist der erste Vorstoß von Nintendo in das boomende Geschäft mit Smartphone-Spielen.

Quelle: Christopher Jue/Archiv

Sie wurde vor allem mit dem Spiel "Ingress" bekannt, bei dem virtuelle Objekte auf dem Smartphone-Bildschirm in die reale Umgebung eingebunden werden.

Niantic kooperiert mit Nintendo bereits bei einem Spiel, in dem die beliebten Pokémon-Figuren auf ähnliche Weise in der realen Welt aufgespürt und "eingefangen" werden können. "Pokémon Go" soll irgendwann im kommenden Jahr erscheinen. Es ist der erste Vorstoß von Nintendo in das boomende Geschäft mit Smartphone-Spielen.

Niantic bekommt nun bis zu 30 Millionen Dollar von Nintendo, Google und der Pokémon Company. In einem ersten Schritt gibt es 20 Millionen Dollar, der Rest soll bei Erreichen bestimmter Ziele folgen, hieß es am Donnerstag. Das Geld solle vor allem in die Entwicklung des Pokémon-Spiels investiert werden, sagte Niantic-Chef John Hanke der Deutschen Presse-Agentur.

"Pokémon Go" soll dabei auf der Basis von "Ingress" aufbauen, wo Spieler virtuelle Portale erobern können. Mit über 15 Millionen solcher Standorte habe Niantic genug Stellen, um die Pokémon zu verstecken. "Ingress" war vor einigen Monaten dafür kritisiert worden, dass Spieler Portale auch auf dem Gelände von Konzentrationslagern eingerichtet hatten. Diese wurden entfernt.

Geld verdienen könnte das "Pokémon Go" zum Beispiel mit exklusiven Figuren. Eine Verknüpfung mit Nintendos Pokémon-Spielen für die Konsolen Wii oder 3DS sei derzeit nicht vorgesehen. Spiele mit weiteren Nintendo-Figuren wie Super Mario seien eine Möglichkeit für die Zukunft, auch dazu gebe es aber aktuell noch keine Pläne.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia
  • DNN Job
    DNN Job

    Mit DNN-Job.de finden Sie Ihren Traumberuf. mehr

  • DNN Immo
    DNN Immo

    Neuer Partner und neue Wege für DNN-Immo! Wir kooperieren mit immonet.de mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr