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Neuer Aufsichtsratschef bei Rocket Internet

Internet Neuer Aufsichtsratschef bei Rocket Internet

An der Börse stößt die Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet auf Zweifel, sie verweist im Gegenzug auf das anhaltend schnelle Wachstum ihrer Beteiligungen. Zugleich schreiben die Internet-Firmen aber weiterhin Verluste.

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Neuer Chef bei Rocket Internet ist der Unternehmensberater Marcus Englert.

Quelle: Jens Kalaene

Berlin. Bei der Start-up-Fabrik Rocket Internet gibt es inmitten von Sorgen der Anleger einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates. Neuer Chef ist der Unternehmensberater Marcus Englert, wie das Berliner Unternehmen mitteilte.

Der bisherige Vorsitzende Lorenzo Grabau, der Chef des Rocket-Großaktionärs Kinnevik, bleibt als Mitglied in dem Aufsichtsgremium. Das "Manager Magazin" hatte bereits am Vortag von dem Wechsel berichtet und dabei auf den auf Eis gelegten Börsengang des Lebensmittel-Versenders Hello Fresh verwiesen.

Rocket Internet entwickelt in vielen Ländern Unternehmen mit den Schwerpunkten Online-Handel und Essenszustellung. Die ebenfalls veröffentlichten Zahlen zu den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres zeigten, dass die wichtigsten Rocket-Beteiligungen nach wie vor schnell wachsen, aber allesamt in den roten Zahlen bleiben. Rocket erklärte, die Bewertung der 14 wichtigsten Beteiligungen sei mit 6,1 Milliarden Euro stabil geblieben. Die Zahl basiert vor allem auf Bewertungen aus Finanzierungsrunden - da es keine größeren Geldspritzen oder einen Börsengang gab, war auch nicht mit einer Bewegung zu rechnen.

An der Börse hatten zuletzt die Zweifel überwogen: Die Aktie von Rocket Internet notiert mit rund 28 Euro deutlich unter dem Ausgabepreis.

Rocket-Chef Oliver Samwer unterstreicht das nach wie vor hohe Wachstumstempo bei den Beteiligungen. So sprang der Neunmonatsumsatz etwa bei Hello Fresh binnen eines Jahres von knapp 41 auf 198 Millionen Euro hoch. Zugleich weitete sich aber auch der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,1 auf 51,9 Millionen Euro aus. Hello Fresh sollte zu einer Bewertung von 2,6 Milliarden Euro an die Börse kommen, die Platzierung wurde aber gestoppt.

Samwer kündigte bereits an, in den kommenden zwei Jahren mehrere Beteiligungen in schwarze Zahlen bringen zu wollen.

dpa

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