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"Moments": Twitter will Nutzer mit News überzeugen

Internet "Moments": Twitter will Nutzer mit News überzeugen

Twitter setzt auf seinen Schatz an Fotos und Videos zu aktuellen Ereignissen, um neue Nutzer zu gewinnen. Der Kurznachrichten-Dienst startete zunächst in den USA das Angebot "Moments".

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Twitter setzt auf seinen Schatz an Fotos und Videos zu aktuellen Ereignissen, um neue Nutzer zu gewinnen.

Quelle: Arno Burgi/Archiv

San Francisco. In ihm werden von einem kleinen Team Bilder, Videos oder auch Tweets zu frischen News zusammengestellt, erklärte der zuständige Produktmanager Madhu Muthukumar der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem können Medienpartner wie die "New York Times" oder die Website "Buzzfeed" eigene "Moments" erstellen.

Unter den ersten Beispielen waren am Dienstag Kollektionen zu Ereignissen wie Überschwemmungen im US-Bundesstaat South Carolina sowie ein American-Football-Spiel zwischen den Teams Seattle Seahawks und Detroit Lions.

Das News-Angebot, das bisher unter dem Namen "Project Lightning" bekannt war, wurde bei Twitter schon lange als Heilsbringer gehandelt. Twitter wird aktiv etwa von Journalisten und Politikern eingesetzt, aber das Nutzer-Wachstum verlangsamte sich zuletzt deutlich. Unter anderem wird kritisiert, dass für unvorbereitete neue Mitglieder die Lernkurve zu steil sei. Außerdem sei es zu kompliziert, auf einen Blick relevante Inhalte zu einem Thema zu finden.

Auf "Moments" können nun nicht nur angemeldete Twitter-Nutzer zugreifen. Das Ziel sei, mit einer interessanten Aufbearbeitung aktueller Ereignisse die Aufmerksamkeit der Menschen zu Gewinnen und sie schrittweise an die Twitter-Nutzung heranzuführen, erklärte Produktmanager Muthukumar. Aktuell bekommen alle die gleichen Ereignisse zu sehen, Algorithmen, die Inhalte auf einzelne Nutzer zuschneiden, könnten erst später dazukommen.

Twitter hat bei seinen Plänen durchaus Konkurrenz: Auch Facebook will verstärkt zu einer Plattform für Medieninhalte werden. Und Apple startete in den USA eine News-App für seine Geräte, in der Nachrichten per Hand und vom Computer ausgesucht werden.

dpa

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