Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Facebook verschärft nach Kritik Regeln für Trend-Nachrichten

Internet Facebook verschärft nach Kritik Regeln für Trend-Nachrichten

Facebook ändert nach Vorwürfen, beim Online-Netzwerk seien Nachrichten über konservative Politiker und Themen unterdrückt worden, die internen Richtlinien für seine News-Trends.

Voriger Artikel
US-Firma startet Heim-Sicherheitssystem mit Kamera und Sirene
Nächster Artikel
Apple-Chef setzt auf Apps für Gesundheit und Entertainment

Nimmt Facebook Einfluss auf den US-Wahlkampf?

Quelle: Tannen Maury

Menlo Park. Zum einen sollen Mitarbeiter künftig weniger Spielraum haben, ihre Ansichten bei der Nachrichten-Auswahl einzubringen. Zum anderen werden Nachrichten-Websites etwa von BBC, CNN oder der "New York Times" nicht mehr als Orientierungshilfe für die Wichtigkeit der Themen ausgewertet, erklärte Facebook in einem Brief an den US-Senator John Thune.

Namentlich nicht genannte frühere Facebook-Mitarbeiter hatten dem Technologie-Blog "Gizmodo" erzählt, sie seien angewiesen worden, in den News-Trends Nachrichten mit konservativem Anstrich zu unterdrücken. Im anziehenden US-Wahlkampf stieß das trotz Dementis des Online-Netzwerks eine Debatte über den Einfluss von Facebook als Nachrichtenmedium an. Das Unternehmen legte die internen Richtlinien für die News-Trends vor, die es bislang nicht in Deutschland gibt. Der republikanische Senator Thune forderte zusätzliche Informationen.

Facebook erklärte nun, die Untersuchung nach den Vorwürfen habe keine systematische Parteilichkeit zu Tage gefördert. Zugleich könnten aber auch nicht ein Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter oder unbewusste Befangenheit einzelner Mitarbeiter ausgeschlossen werden. Deshalb solle es künftig mehr Kontrollmechanismen und zusätzliche Schulungen geben. Facebook habe bei der Überprüfung der Vorwürfe 600 Entscheidungen zu einzelnen Nachrichten-Themen untersucht, hieß es in dem Brief von Montag. Dabei seien unter anderem keine Belege für den Vorwurf entdeckt worden, dass Mitarbeiter künstlich Nachrichten mit liberaler Ausrichtung in die News-Trends eingefügt hätten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia
  • DNN Job
    DNN Job

    Mit DNN-Job.de finden Sie Ihren Traumberuf. mehr

  • DNN Immo
    DNN Immo

    Neuer Partner und neue Wege für DNN-Immo! Wir kooperieren mit immonet.de mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr