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Ericsson und Cisco in strategischer Partnerschaft

Telekommunikation Ericsson und Cisco in strategischer Partnerschaft

Im Geschäft der Netzwerk-Ausrüster formiert sich eine Allianz von zwei Schwergewichten, Ericsson aus Schweden und Cisco aus den USA. Zusammen wollen sie die Netze der Zukunft prägen. Um eine Fusion soll es aber nicht gehen.

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Die Partnerschaft von Cisco und Ericsson ist ein weiteres Zeichen für den Trend zur Konsolidierung im Geschäft der Netzwerk-Ausrüster.

Quelle: Monica M. Davey/Archiv

Stockholm/San Jose. Die Netzwerk-Giganten Ericsson und Cisco rücken deutlich enger zusammen. Sie wollen unter anderem ihre Angebote auf einander abstimmen und gemeinsam vermarkten, bei der Entwicklung der Netze der Zukunft kooperieren und die Patente gegenseitig zugänglich machen.

Als Teil der Patentvereinbarung werde Ericsson Lizenzgebühren von Cisco bekommen, teilten die Unternehmen mit. Weitere gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten sollen ausgelotet werden, hieß es. Zum Jahr 2018 solle die Allianz jedem der Partner rund eine Milliarde Dollar zusätzlichen Umsatz bescheren. Finanzielle Details zu der Partnerschaft gab es zunächst nicht. Ericsson-Chef Hans Vestberg sagte jedoch dem Finanzdienst Bloomberg, es gehe nicht um einen Zusammenschluss: "Ich glaube nicht an große Fusionen." Die Gespräche mit Cisco hätten vor gut einem Jahr begonnen, erzählte er dem "Wall Street Journal".

Ericsson aus Schweden ist langjähriger Marktführer der Ausrüstung von Mobilfunk-Netzen. Der US-Konzern Cisco ist besonders stark bei Technik, die das Internet am Laufen hält, investierte zuletzt aber auch stark in Cloud-Infrastruktur.

Die Partnerschaft ist ein weiteres Zeichen für den Trend zur Konsolidierung im Geschäft der Netzwerk-Ausrüster. Nokia übernimmt für über 15 Milliarden Euro den französisch-amerikanischen Rivalen Alcatel-Lucent. Die etablierten westlichen Anbieter werden von aggressiven chinesischen Konkurrenten wie Huawei verstärkt unter Druck gesetzt.

dpa

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