Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Auch Salesforce wollte LinkedIn kaufen

Computer Auch Salesforce wollte LinkedIn kaufen

Neue Informationen zum milliardenschweren Kauf des Business-Netzwerks LinkedIn durch Microsoft weisen auf eine erhöhte Übernahme-Aktivität in der Tech-Industrie hin. Gesunkene Aktienkurse und knapperes Geld könnten zu weiteren Deals führen.

Voriger Artikel
Künstliche Intelligenz treibt Supercomputer-Konferenz ISC an
Nächster Artikel
Bundesrat stimmt Abschaffung der WLAN-Störerhaftung zu

Der Finanzdienst Bloomberg berichtete zugleich, LinkedIn habe sich Microsoft selbst zum Kauf angeboten.

Quelle: Jens Büttner

San Francisco. Microsoft ist nicht der einzige Kaufinteressent beim Karriere-Netzwerk LinkedIn gewesen: Auch der Software-Anbieter Salesforce war im Rennen. Salesforce-Chef Marc Benioff bestätigte das Interesse in der Nacht zu Freitag dem Technologieblog "Recode", machte aber keine Angaben zur Höhe seines Gebots.

Microsoft bot einen Aufschlag von rund 50 Prozent auf den jüngsten Aktienpreis von LinkedIn und lässt sich die Übernahme mehr als 20 Milliarden Dollar kosten.

Salesforce spezialisiert sich auf Software für Unternehmen, die direkt aus der Cloud bereitgestellt wird. Nach Informationen von "Recode" war die Firma vor allem am LinkedIn-Geschäft mit Diensten für die Personalsuche interessiert. Das Business-Netzwerk wertet Daten aus, um Firmen passende Jobkandidaten vorzuschlagen.

Anfang des Jahres habe Microsoft versucht, Salesforce zu kaufen, schrieb "Recode" weiter. Die Gespräche seien aber an unterschiedlichen Vorstellungen über den Preis und den Freiraum für Salesforce unter dem Dach von Microsoft gescheitert.

Der Finanzdienst Bloomberg berichtete zugleich, LinkedIn habe sich Microsoft selbst zum Kauf angeboten. Der weltweit agierende Konkurrent des deutschen Netzwerks Xing hat über 430 Millionen Mitglieder, die berufliche Profile anlegen und nach neuen Jobs Ausschau halten können.

Der Aktienkurs von LinkedIn war in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Nach dem Deal sehen einige Branchenexperten auch Twitter als wahrscheinlicheren Übernahmekandidaten - der Kurznachrichtendienst hat einen Großteil seines Börsenwerts verloren und schreibt rote Zahlen. Zudem ist es für Technologie-Firmen schwieriger geworden, an frisches Geld zu kommen. Die Branche sei in einer "Saison der Übernahmen", sagte Benioff "Recode".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia
  • DNN Job
    DNN Job

    Mit DNN-Job.de finden Sie Ihren Traumberuf. mehr

  • DNN Immo
    DNN Immo

    Neuer Partner und neue Wege für DNN-Immo! Wir kooperieren mit immonet.de mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr