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Zwölf Verletzte bei Unfällen in Ostsachsen - Acht Menschen in Klinik

Vier schwere Unfälle Zwölf Verletzte bei Unfällen in Ostsachsen - Acht Menschen in Klinik

Innerhalb von acht Stunden mussten Einsatz- und Rettungskräfte in Ostsachsen am Freitag zu vier schweren Unfällen ausrücken. Dabei wurden insgesamt zwölf Menschen verletzt, acht davon schwer, wie die Polizei in Görlitz am Samstag mitteilte.

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Quelle: dpa

Görlitz. Innerhalb von acht Stunden mussten Einsatz- und Rettungskräfte in Ostsachsen am Freitag zu vier schweren Unfällen ausrücken. Dabei wurden insgesamt zwölf Menschen verletzt, acht davon schwer, wie die Polizei in Görlitz am Samstag mitteilte. Die fünf Männer und drei Frauen zwischen 26 und 81 Jahren wurden teilweise per Hubschrauber in Kliniken gebracht. In drei Fällen laufen Ermittlungen zur Ursache der Unfälle, die zum Teil stundenlange Behinderungen auf Land- und Bundesstraße sowie der Autobahn A4 nach sich zogen.

Zunächst war auf der Landstraße zwischen Kamenz und Panschwitz-Kuckau (Landkreis Bautzen) ein Mann mit seinem Auto in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen anderen Pkw geprallt. Der 44-Jährige, die 66 Jahre alte Fahrerin des anderen Wagens und ein 69 Jahre alter Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen geborgen. Die Ermittler vermuten, dass die Fahrtauglichkeit des 44-Jährigen durch Medikamente beeinträchtigt war. Die Straße war für etwa vier Stunden gesperrt.

Wenig später verlor ein 19-Jähriger auf der Bundesstraße 156 bei Weißwasser (Landkreis Görlitz) die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen des Fahranfängers streifte einen Pkw und stieß dann frontal mit einem Trike - ein dreirädriges Motorrad - zusammen. Dessen 66 Jahre alter Fahrer und der Unfallverursacher wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser geflogen. Der zweite Autofahrer konnte ambulant behandelt werden. Die Bundesstraße zwischen Truppenübungsplatz und Tagebau war etwa vier Stunden blockiert.

Wenige Stunden später kam es auf der Autobahn 4 bei Bautzen-West zu einer Reihen-Karambolage: Ein 81-Jähriger bemerkte offenbar nicht, dass der vorausfahrende Wagen bremste, und prallte mit seinem Auto laut Polizei „mit Schwung“ auf dessen Heck. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht der Kollision gegen einen Pkw geschoben, der wiederum seitlich auf einen stehenden Sattelzug prallte. Der Unfallverursacher und seine 80 Jahre alte Frau wurden schwer, die Fahrer und ein Beifahrer der beiden anderen Fahrzeuge leicht verletzt.

Die Autobahn war anschließend mehr als drei Stunden voll gesperrt. Am Ende des rund zehn Kilometer langen Rückstaus ereignete sich am späten Abend ein weiterer Unfall. Dabei kam ein Wagen aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und stieß gegen ein Hinweisschild. Die 26 Jahre alte Fahrerin erlitt schwere Verletzungen.

dpa

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