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Zwei Unfälle an einem Ort: Betrunken gegen die Hauswand und Verkehrsunfall durch Geisterhand

Zwei Unfälle an einem Ort: Betrunken gegen die Hauswand und Verkehrsunfall durch Geisterhand

Gleich zwei spektakuläre Unfälle spielten sich jetzt in der 30 Kilometer östlich von Dresden gelegenen Gemeinde Bretnig-Hauswalde ab, die zu Großröhrsdorf gehört.

Am Freitagabend gegen 19 Uhr prallte ein betrunkener Mann mit seinem Wagen gegen die Hauswand eines Einfamilienhauses, die teilweise einstürzte. Einen Tag später fast zur selben Uhrzeit durchbrach ein Auto mit vier Männern darin eine Baustellen-Absperrung und fuhr eine Böschung hinunter. Alle Autoinsassen waren nach Informationen der Polizei angeheitert, keiner wollte am Lenkrad gesessen haben.

Der 49-jährige Mann, der später die Hauswand fast zum Einsturz bringen sollte, war am Freitag mit seinem Kia auf der Verbindungsstraße Frankenthal in Richtung Bretnig-Hauswalde unterwegs. Etwa 50 Meter vor dem Ortseingang kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach zunächst einen Elektro- und einen Maschendrahtzaun und rammte dann die Hauswand des Einfamilienhauses. Die Wand musste von der Feuerwehr abgestützt werden. Der Bruchpilot zog sich eine Kopfplatzwunde zu, die beiden Hausbewohner kamen mit dem Schrecken davon. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 30 000 Euro, das Auto ist schrottreif. Wie sich herausstellte, war der Mann nicht mehr nüchtern. Der Test ergab einen Atemalkoholwert von 1,22 Promille.

Die vier Männer (24, 28, 34 und 36), die am Ende alle nicht am Lenkrad gesessen haben wollten, befuhren am Sonnabend gegen 19.30 Uhr mit ihrem VW Golf aus Richtung Ohorn kommend die Großröhrsdorfer Straße. In Höhe des Grundstücks Nr. 3 befindet sich eine ordnungsgemäß gesicherte Baustelleneinrichtung, teilt die Polizei mit. Der im Moment noch unbekannte Fahrer übersah das Hindernis, durchbrach mit dem Wagen die Absperrung, fuhr eine Böschung hinunter und kam schließlich zum Stillstand. Bei dem Unfall wurden alle vier Männer verletzt. Schaden am Fahrzeug: etwa 10 000 Euro.

Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte das Quartett den demolierten VW schon verlassen. Keiner der vier Männer wollte den Wagen gesteuert haben. Kein Wunder: Alle hatten dem Alkohol ordentlich zugesprochen und mussten deshalb zur Blutentnahme. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.10.2013

K. Richter

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