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Warnung vor Telefonbetrug in Dresden und Sachsen

Warnung vor Telefonbetrug in Dresden und Sachsen

Gerade bei älteren Mitbürgern ist die Angst vor Betrügern und Halsabschneidern groß – nicht zu unrecht.Gewinnversprechen erbeutet wird, in die Millionen.

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Quelle: Marcus Führer/Symbolbild

Gerade bei älteren Mitbürgern ist die Angst vor Betrügern und Halsabschneidern groß – nicht zu unrecht. Wie eine gemeinsame Pressemitteilung des Landeskriminalamtes Sachsen und der Verbraucherzentrale aufzeigt, geht alleine die Summe, die im Land durch falsche

Gewinnversprechen erbeutet wird, in die Millionen.

Die Masche ist immer gleich. Das Telefon klingelt und am anderen Ende der Leitung verspricht ein enthusiastisches Gegenüber einen hohen Geldgewinn. Dieser könne jedoch erst ausgezahlt werden, wenn ominöse „Unkosten“ für die Übergabe des Gewinnes beglichen werden. Bezahlt werden soll mit Prepaid-Karten für Online-Käufe, per Post oder über einen Bargeldtransferdienstleister, wie zum Beispiel Western Union. Wer sich darauf einlässt, dessen Geld ist futsch, denn den Gewinn hat es nie gegeben.

2012 fielen in Sachsen 2300 Personen dieser Art von Betrug zum Opfer. Rund zwei Millionen Euro konnten erbeutet werden. Wie die Polizei mitteilt, fließt das Geld meist in die Türkei. „Die Täter sprechen sehr gut deutsch, sind redegewandt und skrupellos“, berichtet Tom Bernhardt vom Landeskriminalamt.

Um der Situation Herr zu werden, hat das Bundeskriminalamt eine deutsch-türkische Arbeitsgruppe eingerichtet, die international agiert. Doch auf den Erfolg der Beamten sollte man sich lieber nicht verlassen. „Wir empfehlen daher jedem, sparsam mit den eigenen Daten umzugehen, sei es bei der Teilnahme an Gewinnspielen aber insbesondere bei Telefonanrufen. Niemals sollte man persönliche Daten, wie Adresse oder Geburtsdatum oder Kontodaten und Kreditkartennummern herausgeben“, empfiehlt Frederike Wagner von der Verbraucherzentrale.

Hauke Heuer

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