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Verfolgungsjagd nach Brandstiftung

23-jähriger Pole festgenommen Verfolgungsjagd nach Brandstiftung

In der vergangenen Nacht ist es zu einem Brand in einer Lagerhalle auf der Straße des Friedens gekommen. Gleichzeitig lieferte sich die Polizei eine 25 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit einem polnischen Renault Megane.Laut Polizei stehen beide Vorfälle möglicherweise in Verbindung.

Bereits am Morgen nach dem Brand untersuchte ein Brandursachenermittler der Kriminalpolizei den Brandort. Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Quelle: Rocci Klein

Pulsnitz. In der vergangenen Nacht ist es zu einem Brand in einer Lagerhalle auf der Straße des Friedens gekommen. Gleichzeitig lieferte sich die Polizei eine 25 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit einem polnischen Renault Megane. Laut einem Sprecher der Polizeidirektion Görlitz könnten beide Vorfälle miteinander in Verbindung stehen.

Gegen 3.15 Uhr fiel den Beamten der Polizeidirektion Görlitz ein verdächtiges Fahrzeug auf, welches sich einer Verkehrskontrolle entziehen konnte. Der Streifenwagen nahm die Verfolgung in Richtung Görlitz auf. Etwa fünf Minuten später erhielt die Feuerwehr einen Notruf über den Brand einer Lagerhalle. Als die Freiwilligen Feuerwehren der Wachen Pulsnitz, Oberlichtenau und Friedersdorf eintrafen, brannte die Halle bereits lichterloh.

Dennoch gelang es den Feuerwehrleuten, denn Brand recht schnell unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Ein Brandgutachter der Kriminalpolizei untersuchte den Tatort bereits. Offenbar wurden bei dem Brand diverse Baustoffe entzündet. Laut Polizeisprecher Thomas Knaup kann derzeit Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Dazu passen auch die folgenden Ereignisse, die sich parrallel zum Brand abspielten. Als sich die Verfolgungsjagd mit dem polnischen Renault auf die A 4 Richtung Görlitz verlagerte, wurden diverse Gegenstände aus dem Fahrzeug geschmissen. Unter anderem ein Benzinkanister. Als sich das verdächtige Fahrzeug einen kleinen Vorsprung verschaffte, hielt es insgesamt zwei Mal an und jeweils eine Person flüchtete in nahe gelegene Wälder. Erst nach rund 25 Kilometern konnte die Polizei den verbliebenen polnischen Fahrer stoppen.

Der 23-jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die weiterführenden Ermittlungen aufgenommen und prüft nun einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen. Zudem wird nach den beiden weiteren Fahrzeuginsassen gefahndet.

Von Sebastian Burkhardt

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