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Verdächtige nach Brandanschlag auf Flüchtlings-Unterkunft in Hoyerswerda ermittelt

Verdächtige nach Brandanschlag auf Flüchtlings-Unterkunft in Hoyerswerda ermittelt

Rund fünf Wochen nach dem versuchten Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Hoyerswerda haben drei junge Männer die Tat gestanden.

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Quelle: Ronald Wittek/Archiv

Sie gaben an, dass sie ein Zeichen gegen starke Zuwanderung setzen wollten, wie das Operative Abwehrzentrum zur Extremismusbekämpfung (OAZ) am Freitag in Leipzig mitteilte. Die 19, 20 und 25 Jahre alte Männer stammten aus Hoyerswerda und Umgebung und seien bereits polizeibekannt, sagte eine OAZ-Sprecherin. Der 19 und der 25-Jährige hätten bereits in der Vergangenheit mit rechtsextremen Straftaten auf sich aufmerksam gemacht. Sie befinden sich auf freiem Fuß.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) äußerte sich erfreut über den Aufklärungserfolg. „Jeder erfolgreiche Ermittlungsansatz zeigt deutlich, dass wir in Sachsen feige Übergriffe streng verurteilen“, sagte er. Die Täter hatten in der Nacht zum 3. Juni einen Brandsatz geworfen. Die Flasche zerbarst auf dem Betonboden vor der Flüchtlingsunterkunft. Zu dem Zeitpunkt hielten sich 27 Asylsuchende in dem Gebäude auf. Verletzt wurde niemand. Die drei jungen Männer sollen sich nun wegen versuchter Brandstiftung und Androhung von Straftaten verantworten.

Unterdessen laufen die Ermittlungen zu dem Brandanschlag auf eine noch nicht genutzte Flüchtlingsunterkunft in Meißen nach Angaben des OAZ intensiv weiter. Dort hatten Unbekannte vor zwei Wochen Feuer gelegt. An diesem Samstag haben in der Stadt sowohl Flüchtlingsgegner als auch Unterstützer zu Kundgebungen aufgerufen. „Wir wollen zeigen, dass Meißen nicht nur braun ist“, sagte Sören Skalicks, der für die Piratenpartei im Kreisrat sitzt. Deshalb lade das Bündnis „Buntes Meißen“ zu einem Fest mit Flüchtlingen auf die Elbwiese ein. Nahezu zeitgleich will die „Initiative Heimatschutz“, die im Internet Stimmung gegen Ausländer macht, durch die Stadt marschieren.

dpa

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