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Toter in Kiste stammt wohl aus Südosteuropa

Neue Erkenntnisse zur Leiche in der Elbe Toter in Kiste stammt wohl aus Südosteuropa

Der Mann, dessen Leiche vor gut vier Monaten in einer Kiste in der Elbe bei Vockerode gefunden worden war, stammt wahrscheinlich aus Südosteuropa. Das ergab eine sogenannte Isotopenanalyse des rechtsmedizinischen Instituts in München.

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In den Mittagsstunden des 05. Juli 2016 entdeckte ein Paddler auf der Elbe bei Dessau eine Kiste mit einem Leichnam. Die Rekonstruktion der Gesichtsweichteile erfolgte durch das Landeskriminalamt des Landes Sachsen-Anhalt.

Quelle: Polizei

Vockerode. Der Mann, dessen Leiche vor gut vier Monaten in einer Kiste in der Elbe bei Vockerode gefunden worden war, stammt wahrscheinlich aus Südosteuropa. Das ergab eine sogenannte Isotopenanalyse des rechtsmedizinischen Instituts in München, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau am Montag mitteilten. Die Ergebnisse ließen den Schluss zu, dass sich der Unbekannte seit mindestens zehn Jahren in Deutschland aufgehalten habe. Bis etwa zu seinem 35. Lebensjahr habe er aber vermutlich im ehemaligen Jugoslawien, Serbien, Rumänien oder Bulgarien gelebt.

Der Leichnam war am 5. Juli in einer Metallkiste gefunden worden, bis heute aber haben die Ermittler trotz intensiver Suche im In- und Ausland keine Hinweise auf die Identität. Auf dem Unterarm des Mannes war auffällig der Name „Michaela“ tätowiert, auch ein Goldring am rechten Ringfinger des Mannes trug eine Gravur mit diesem Namen.

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Polizei Sachsen-Anhalt sucht Hinweise zu Totem in Kiste

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Die Polizei geht bislang davon aus, dass der Mann etwa 45 bis höchstens 60 Jahre alt war. Er hatte eine athletische Statur, war etwa 75 Kilogramm schwer und 1,80 Meter groß. Verletzungen deuten laut der Polizei darauf hin, dass der Mann getötet wurde. Hoffnung bei der Suche nach der Identität des Mannes setzen die Ermittler auch in neue Bilder des Toten. Eine Expertin im Landeskriminalamt rekonstruierte die Gesichtsweichteile, so dass es nun neue Abbildungen des Mannes gibt. Die Ermittler hoffen auf neue Hinweise. Sie wollen nicht nur wissen, wer der Getötete ist, sondern auch, wer ihn vor dem 5. Juli 2016 gesehen hat. Auch Hinweise auf den Ring oder die Kiste wären für die Ermittler hilfreich.

Werkzeugtruhe mit Aufkleber

Die Ermittler gehen bislang davon aus, dass die Kiste mit dem Leichnam von einer Elbbrücke der Autobahn 9 (Berlin-München) in den Fluss geworfen wurde. Die Strecke wird von vielen Pendlern, Touristen, dem Güterverkehr sowie einheimischen Autofahrern ge-nutzt. Die Metallkiste ähnelt laut Polizei einer Werkzeugtruhe, die bis 1991 in großer Stückzahl produziert worden sei. An der Innenseite des Deckels befinden sich zwei Aufkleber, einer davon zeigt zwei Mainzelmännchen und die Aufschrift ZDF.

Dörthe Hein

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