Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
So kamen die Ermittler auf die Spur des Mordes im Gimmlitztal: Die Chronik des Verbrechens

So kamen die Ermittler auf die Spur des Mordes im Gimmlitztal: Die Chronik des Verbrechens

Der Unternehmensberater fährt um 6.50 Uhr per Fernbus von Hannover nach Berlin und von dort um 12.30 Uhr weiter nach Dresden. Am Hauptbahnhof trifft er sich gegen 15.45 Uhr mit Detlev G.

4. November

, gemeinsam fahren sie zu dessen Haus im Gimmlitztal.

11. November

Ein Mitarbeiter des Unternehmensberaters erstattet an seinem eigenen Wohnort Unna (Nordrhein-Westfalen) eine Vermisstenanzeige, die Polizei leitet eine Fahndung nach dem 59-Jährigen aus Hannover ein.

13. November

Die Polizei Hannover erfährt von Zeugen, dass der Vermisste seit seiner Jugend die Phantasie hat, sich von einer anderen Person umbringen und aufessen zu lassen. Mehrere Einträge auf einer einschlägigen Internetseite bestätigen das.

14. November

Die Polizei Hannover wertet elektronische Spuren im Internet aus, untersucht dabei auch die Profildaten des Vermissten und seine Kommunikationspartner. Wie bei Vermisstenfällen üblich werden PC-Technik und Handydaten geprüft, außerdem wird DNA-Vergleichsmaterial beschafft. Der Reiseweg des Hannoveraners kann nur bis Berlin rekonstruiert werden.

20. November

Die Polizei findet mit Hilfe der E-Mail- Adresse und dem Klarnamen des letzten Internet-Gesprächspartners des Vermissten den Tatverdächtigen. Im virtuellen Gespräch mit ihm war auch vom Töten die Rede.

21. November

Die Polizei in Chemnitz übernimmt. Schnell wird aber klar, dass der Tatort im Einsatzgebiet der Polizeidirektion Dresden liegt.

22. November

Die Dresdner übernehmen den Fall. Die Staatsanwaltschaft Hannover stellt den Anfangsverdacht einer Straftat fest und leitet ein Ermittlungsverfahren ein.

22. bis 26. November

Die Mordkommission bereitet einen Einsatz zur Festnahme von Detlev G. vor.

27. November

Um 8.20 Uhr nimmt die Polizei Detlev G. an seinem Arbeitsplatz im Landeskriminalamt fest. Eine Stunde später wird er erstmals vernommen, eine weitere Stunde später beginnt die Durchsuchung des Hauses im Gimmlitztal. Am Nachmittag zeigt G. in Anwesenheit seines Anwalts Endrik Wilhelm den Beamten, wo er die Leichenteile vergraben hat.

28. November

Der Täter kommt hinter Gitter, die Polizei gründet die Soko „Pension“, die nun weiter nach Leichenteilen und Spuren am Tatort sucht.

29. November

Gerichtsmediziner untersuchen erstmals Teile der Leiche. Sie sollen die Todesursache prüfen und feststellen, ob alle Leichenteile gefunden worden sind. Nur so kann der Kannibalismusvorwurf vollständig ausgeräumt werden. Die Polizei berichtet öffentlich über das Geschehen. Rechtsanwalt Wilhelm kritisiert die Ermittlungen als „nicht ergebnisoffen“.

Christoph Springer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Mitteldeutschland

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr