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Sieben Fahndungstreffer auf der Autobahn A17

Bundespolizei erfolgreich Sieben Fahndungstreffer auf der Autobahn A17

Auf der Autobahn A17 hat die Bundespolizei am Wochenende eine Serie von Fahndungstreffern gelandet. Manche der Täter konnten ihre Geldstrafe an Ort und Stelle zahlen. Doch nicht alle konnten ihre Reisen fortsetzen.

Symbolbild

Quelle: Archiv

Sächsische Schweiz. Die Beamten der Bundespolizei-Inspektion Berggießhübel haben am Wochenende sieben Haftbefehle vollstreckt und dabei offene Strafen in Höhe von mehr als 2000 Euro kassiert, zahlungsunwillige Straftäter für insgesamt 170 Tage hinter Gitter geschickt sowie einen gefälschten 20 Euro-Schein sichergestellt. Das teilte Sprecher Martin Ebermann mit. Alle Fahndungstreffer landeten die Beamten auf der Autobahn A17.

Die Serie startete am Freitag als den Beamten gleich drei Gesuchten auf ein Mal ins Netz gingen. Es handelte sich um einen 43-jährigen Bulgaren und zwei Rumänen im Alter von 29 und 44 Jahren. Sie wurden wegen Betrügereien gesucht, weil sie als Schwarzfahrer aufgefallen waren und ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren sind. Alle drei Männer waren nicht in der Lage, die Geldstrafen zu zahlen, zu denen sie verurteilt worden waren. Deshalb kamen sie hinter Gitter. Dort müssen sie nun so genannte Ersatzfreiheitsstrafen absitzen. Der Bulgare hatte außerdem einen gefälschten Geldschein bei sich. Es handelte sich um eine 20 Euro-“Blüte“. Er muss sich deshalb auch wegen Geldfälschung verantworten.

Am Sonnabend erwischten die Beamten zwei Männer aus Bulgarien und Rumänien, die wegen versuchten schweren Diebstahls und Unfallflucht verurteilt worden waren. Der erfolglose Dieb, ein 31-jähriger Bulgare“, war knapp 700 Euro Geldstrafe schuldig. Er zahlte den Betrag auf der Stelle. Der 20 Jahre ältere Rumäne war nicht in der Lage, seine Geldstrafe zu zahlen. Es handelte sich um mehr als 3250 Euro. Der 51-Jährige kam für 70 Tage ins Gefängnis.

Am Sonntag erwischte die Bundespolizei einen 44-Jährigen, der wegen Diebstahls verurteilt war. Er musste nicht ins Gefängnis, denn er konnte die Geldstrafe sofort zahlen. 252 Euro waren fällig, dann konnte der Mann seine Reise fortsetzen.

Am Montagmorgen griffen die Beamten schließlich noch einen 44 Jahre alten Rumänen, der ebenfalls wegen Diebstahls verurteilt worden war. Der musste eine Geldstrafe in Höhe von rund 1100 Euro zahlen und war dazu an Ort und Stelle in der Lage.

Von Christoph Springer

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