Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Regen

Navigation:
Google+
Schleusungen: Irakische Großfamilie in Dresden und 15 Syrer in Pirna ausgesetzt

Schleusungen: Irakische Großfamilie in Dresden und 15 Syrer in Pirna ausgesetzt

In Dresden und Pirna haben illegale Schleuser am Montag und Dienstag eine irakische Großfamilie und 15 Personen aus Syrien ausgesetzt. Währenddessen verhinderte die Bundespolizei Ludwigsdorf zwei Schleusungsversuche innerhalb von neun Stunden.

Voriger Artikel
Mit Plüschkatze: Abenteuerlustiger Knirps erkundet Bautzen
Nächster Artikel
Flüchtlingsfamilie vermisst 13-Jährige - Polizei bittet um Hilfe

Ankunft der Großfamilie aus dem Irak bei der Bundespolizei Dresden.

Quelle: Bundespolizei

Insgesamt stellte die Dresdner Bundespolizei in der vergangenen Woche 83 Flüchtlinge ohne Aufenthaltserlaubnis fest.  

Die 20-köpfige Großfamilie aus dem Irak, zu der auch neun Kinder gehören, wurde am Dienstag gegen 6.30 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof aufgegriffen. Sie wurden ersten Ermittlungen zufolge mit zwei Transportern mit ungarischen Kennzeichen in die Stadt gebracht und ausgesetzt. Eine Fahndung nach den Menschenhändlern verlief nach Angaben der Bundespolizei bisher erfolglos. Die Familie befindet sich derzeit in den Räumen der Bundespolizei und wird betreut.  

In Pirna griffen Bundespolizisten ebenfalls am Dienstag 15 syrische Staatsangehörige auf, darunter drei Frauen sowie acht Kinder und Jugendliche. Schleuser hatten die Flüchtlinge vermutlich gegen Mitternacht im Stadtgebiet ausgesetzt. Der genaue Hergang wird ermittelt, die Suche nach den Hintermännern läuft. 

Währenddessen gelang es Bundespolizisten der Inspektion Ludwigsdorf in der Nacht zum Dienstag, zwei Schleusungen zu verhindern. Ein 36-jähriger Russe hatte gegen 21 Uhr versucht, mit dem Auto sechs ebenfalls russische Personen einzuschleusen. Im Fahrgastraum befanden sich neben dem Fahrer zwei Frauen im Alter von 31 und 54 Jahren, ein 33 Jahre alter Mann sowie zwei drei und elf Jahre alte Kinder. Im Kofferraum schlief noch ein acht Jahre altes Kind. Der Fahrer erhielt ein Einreiseverbot und wird nach Polen abgeschoben, die unerlaubt eingereisten Passagiere sind an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben worden.  

Ebenfalls russischer Herkunft sind sechs Personen, die die Bundespolizei am Dienstagmorgen in einem polnischen Hyundai feststellte. Der 27 Jahre alte Fahrer wurde festgenommen wird derzeit, ebenso wie seine Passagiere, noch vernommen.  

In der vergangenen Woche hat die Bundespolizei Dresden insgesamt 83 illegale Migranten registriert. Die meisten Personen stammen aus Syrien (25) und Afghanistan (20), weitere auch aus der Dominikanischen Republik, Pakistan, Indien, dem Irak und Jemen, Ägypten, Somalia, Sudan, Eritrea, Marokko, Gambia, Ghana und Nigeria. Unter den Flüchtlingen befanden sich acht Minderjährige ohne Begleitung. Diese wurden in die Obhut der Jugendämter in Dresden und Pirna gegeben. Alle Aufgegriffenen stellten Asylanträge.

fs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Mitteldeutschland

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr