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Sachsens Polizei fahndet künftig via Facebook

Sachsens Polizei fahndet künftig via Facebook

Die sächsische Polizei wird voraussichtlich bald auch auf Facebook nach Verbrechern fahnden. Das Innen- und das Justizministerium verweisen allerdings darauf, dass sensible Daten auf Servern der Verwaltung bleiben müssten.

Durch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter versprechen sich die Behörden eine höhere Reichweite bei der Fahndung nach Straftätern oder der Suche nach Vermissten. "Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Martin Strunden. Innerhalb des Hauses werde darüber diskutiert, welche Medien für polizeiliche Zwecke wie genutzt werden könnten.

Auch Justizminister Jürgen Martens (FDP) kann sich das durchaus vorstellen. "Eine Nutzung von sozialen Netzwerken zur Fahndung nach Straftätern sollte aus verfassungs- und datenschutzrechtlichen Gründen im Einzelfall auf schwerwiegende Straftaten beschränkt bleiben", erklärte er aber. Vor allem müsse sichergestellt werden, dass die personenbezogenen Daten auf Servern der Strafverfolgungsbehörden verbleiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.06.2014

DNN

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